Alsdorf: Alsdorf: Fassaden- und Hofprogramm ist gestartet

Alsdorf : Alsdorf: Fassaden- und Hofprogramm ist gestartet

Der erste Pinselschwung ist getan zur Attraktivierung der Alsdorfer Innenstadt. Die Brüder Höppener sind die ersten, die im Rahmen des Fassaden- und Hofprogramms auf die durch das Projekt „Soziale Stadt“ zur Verfügungen stehenden Fördermittel zurückgreifen und ihr Haus an der Annastraße aufhübschen. „Die Idee dazu hatten wir schon lange. Das Programm hat uns den letzten Schubser gegeben“, sagt Eigentümer Peter Höppener.

Das Haus, Heimat von sieben Familien und Sitz eines Versicherungsunternehmens, wurde 1964 erbaut. Ein Anstrich, das ist noch sichtbar, tut ihm sicherlich gut. Die Giebelfläche wurde bereits von einem Alsdorfer Maler-Fachbetrieb mit einem frischen Ton versehen.

Insgesamt, so verspricht es Malermeister Markus Gärtner, werden die Arbeiten etwa zwei Wochen dauern — inklusive Auf- und Abbau des mächtigen Gerüsts, das bis hoch in die dritte Etage reicht. Wenn das Handwerkerteam abgezogen ist, dann wird das Haus in Sandtönen — ein diskretes und ein kräftigeres Beige — dem gesamten Straßenbild gut tun.

„Ich freue mich, dass das Programm endlich in die Tat umgesetzt und sichtbar wird“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders vor Ort beim Begutachten der bisherigen Arbeit der Fachleute aus dem Maler- und Lackiererhandwerk. „Ich wünschte mir allerdings auch noch mehr Interessenten unter den Eigentümern im Bereich des Quartiers“, setzte er hinzu.

Denn die Aufwertung des Stadtbildes mit Hilfe privaten Engagements stellt eine der wichtigen Säulen des Programms „Soziale Stadt Alsdorf-Mitte“ dar. Sonders ermuntert demnach auch mit Nachdruck: „Macht mit und tragt bei zu einer attraktiven Alsdorfer Innenstadt.“

Aktuell machen das immerhin 19 Eigentümer aus dem förderfähigen Stadtgebiet. Dieses umfasst neben dem Annapark-Umfeld, der Rathaus- und Bahnhofstraße auch große Teile der Bebauung rund um den Burgpark. Von 19 genehmigten Kurzanträgen für 23 Objekte konnten bereits für drei Antragsteller Förderungen bewilligt werden, andere befinden sich in Bearbeitung beziehungsweise im Prüfverfahren zur Ermittlung der Zuwendungshöhe.

Die Höhe der Förderung wird nämlich für jedes Vorhaben individuell berechnet und richtet sich nach der Größe der umgestalteten und zum öffentlichen Raum hin wirksamen Fassade- oder Hoffläche.

Die Umsetzung der jetzt noch in Bearbeitungs- oder im Prüfverfahren befindlichen Vorhaben wird für das kommende Frühjahr angestrebt.