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Alle Infos zu den Weihnachtsmärkten im Nordkreis

Geselligkeit ohne Einschränkungen : Wann und wo die großen Weihnachtsmärkte im Nordkreis sind

Der erste Advent steht vor der Tür und mit ihm beginnen die ersten Weihnachtsmärkte im Nordkreis. Ein Überblick.

Der erste Advent rückt näher. Und damit auch die Zeit der Weihnachtsmärkte. Nach den Absagen oder Corona-Einschränkungen in den vergangenen zwei Jahren können die Märkte nun wieder in Normalität und gewohnter Form ablaufen. Hier eine Übersicht für den Nordkreis.

Das „phantastische Wintermärchen“ an der Alsdorfer Burg findet vom 24. November bis zum 4. Dezember statt. An den Wochentagen hat der Weihnachtsmarkt von 16 bis 21 Uhr geöffnet und an den Wochenenden von 14 bis 21 Uhr. Am letzten Tag, Sonntag, 4. Dezember, schließt der Markt bereits um 20 Uhr. Insgesamt 88 Ausstellerinnen und Aussteller sind vor der Burg vertreten.

Der Fokus des Weihnachtsmarktes liegt nicht auf dem Kommerz, sondern auf dem sozialen Gedanken und dem ehrenamtlichen Engagement. Die Besucherinnen und Besucher erwartet – abgesehen am Donnerstag, 24. November – täglich ein Bühnenprogramm. Zu den Highlights des Marktes gehören unter anderem die festliche Weihnachtsparade am Freitagabend, 25. November, die Nikolaus-Show sowie Kettensägen-Kunst von Oliver Schulz. Der Aufbau des „phantastischen Wintermärchens“ befindet sich in den letzten Zügen. Seit der ersten Oktoberwoche stehen schon die ersten Buden auf dem Gelände. „Wir hatten dieses Jahr besonders Glück mit dem Wetter, bei trockenen und angenehmen Temperaturen gestaltet sich der Aufbau einfacher, und die Stimmung ist besser“, sagt Organisator Toni Klein.

Zum 44. Mal eröffnet am ersten Adventswochenende, 26. und 27. November, der Kunst- und Weihnachtsmarkt St. Sebastian in Würselen. Rund 40 individuell angefertigte Buden laden jeweils von zehn bis 20 Uhr zum Bummeln ein. Wie gewohnt werden die Glühweinstände etwas länger geöffnet bleiben. Der Fokus dieses Weihnachtsmarkts liegt auf dem vielfältigen kunsthandwerklichen Angebot. „Die Ausstellenden und Ehrenamtlichen arbeiten Hand in Hand und schaffen so ein einzigartiges Angebot. Das hohe Engagement und die Vielfalt sind die Wiedererkennungsmerkmale“, sagt Gabriele Maassen, die den Markt 1978 ins Leben gerufen hat.

Neben dem Auftritt des Gospelchors „Sound 'n' Soul" stehen beim Basteln von Weihnachtsschmuck und bei der Märchenerzählerin die Kinder im Mittelpunkt. Die eingenommenen Gelder kommen Hilfsprojekten zugute, die zuvor von allen Beteiligten gemeinsam bestimmt werden. Mithilfe der tatkräftigen Unterstützung von zahlreichen Freiwilligen werden seit dem 19. November die ersten Buden aufgebaut.

Der Settericher winterliche Genussmarkt findet am ersten Adventswochenende, 26. und 27. November, im Innenhof des Altenheims Maria Hilf statt. Mehrere Zelte, rund 20 Weihnachtsbäume und eine Reihe an Lichterketten sollen für eine weihnachtliche Stimmung sorgen. „Auf diesem kleinen, aber feinen Markt bieten wir in den zwei Tagen fast ausschließlich Produkte an, die von Settericher Einzelhändlern kommen“, sagt Ortsvorsteherin Martina Jansen.

Ziel des Genussmarkts ist nicht, Gewinn zu erwirtschaften. Sollte dennoch ein Überschuss übrigbleiben, geht dieser an die lokalen Kindergärten und Grundschulen. Der Markt beginnt am Samstag um 15 Uhr und endet am Sonntag um 18 Uhr. Am Freitag, 25. November, ab 17 Uhr wird der Markt aufgebaut.

 Die Vorbereitungen laufen: Die Buden vor der Alsdorfer Burg stehen bereits.
Die Vorbereitungen laufen: Die Buden vor der Alsdorfer Burg stehen bereits. Foto: MHA/Julie Vandegaar

Den Herzogenrath Weihnachtsmarkt im besonderen Ambiente in und um die Burg Rode und in der Innenstadt wird es in diesem Jahr auf vielfachen Wunsch einen Tag länger als gewohnt geben. Ein vierter Veranstaltungstag wurde in das Programm aufgenommen, nachdem sich die Burgweihnacht am dritten Adventswochenende zu einem Event mit besonderem Flair entwickelt hat. In den Budenstädten rund um die Burg und rund um den Ferdinand-Schmetz-Platz werden die bewährten Angebote bereitgehalten.

Eine ganze Reihe von Highlights wird es auf den Bühnen geben. Am Ferdinand-Schmetz-Platz spielen das Duo „Leger“, die Band „Party Express“, die Band „Nails & Roses“ sowie Silvi und Ralf. Sehr umfangreich ist das tägliche Bühnenprogramm im Burggarten, heimische Schulen und Vereine sind hier beispielsweise vertreten. Die Mittelalterband „Saitentanz“, Rock-Christmas mit der Band „Fahrerflucht“, Christmas-Songs mit Sarah Schiffer und Martin Guha, Bruce Kapusta und Tenor Mario Taghadossa sind namhafte musikalische Gäste. Aufgebaut wird in der Rodastadt am 5. Dezember. Geöffnet ist das Marktgeschehen an beiden Plätzen am 8. und 9. Dezember von 17 bis 21 Uhr, am 10. Dezember von 14 bis 21 Uhr und am 11. Dezember von 11 bis 20 Uhr.

„Für das erste Jahr des Baesweiler Weihnachtsfests bin ich mehr als zufrieden. Die drei Plätze am Alten Stadtbrunnen, am Kirchplatz und am Löwenplatz sind gut und ausgewogen besetzt.“ Zu dieser Einschätzung kommt Ralf Schmitz, Vorsitzender des Gewerbeverbands Baesweiler (GVB), wenige Tage vor der Premiere, die am Wochenende 10. und 11. Dezember in der City stattfinden wird. Damit gehen die Baesweiler Händler zum ersten Mal in der Adventszeit neue Wege: Statt wie zuvor eines Weihnachtsmarktes soll es ein Fest geben, das sich über die gesamte Innenstadt verteilen wird. Dieses Projekt, so das Ziel des GVB, soll weiter wachsen, sich im Laufe der Jahre etablieren und mit immer mehr Menschen – viele davon aus der Baesweiler Vereinswelt – ein Anziehungspunkt werden.

 Vielerorts, wie auf diesem Bild bei der Aktionsgruppe Baesweiler Kückstraße, wurden die Elemente der Weihnachtsbeleuchtung auf LED umgerüstet, damit die Lichter in der Adventszeit strahlen. Foto: Günther von Fricken
Vielerorts, wie auf diesem Bild bei der Aktionsgruppe Baesweiler Kückstraße, wurden die Elemente der Weihnachtsbeleuchtung auf LED umgerüstet, damit die Lichter in der Adventszeit strahlen. Foto: Günther von Fricken Foto: MHA/Günther von Fricken

Am 10. Dezember soll das Weihnachtsfest am Nachmittag starten und bis circa 22 Uhr dauern, am Sonntag, 11. Dezember, von 13 Uhr – dann findet auch ein verkaufsoffener Sonntag statt – kann man sich ebenfalls bis gegen 22 Uhr festlich stimmen lassen. Dazu trägt sonntags auch der Harmonieverein bei, der den Weihnachtsmann begleitet. Alle weiteren Highlights haben die Arbeitsgruppen der drei Plätze entwickelt. Handwerkliches, Glühwein, Feuerzangenbowle, Kulinarisches von der Pommes bis zum Backfisch werden ebenso wenig fehlen wie Musik. Aufgebaut wird das Weihnachtsfest am 10. Dezember ab Mittag, geöffnet ist an beiden Tagen bis 22 Uhr.