Aachen/Herzogenrath: Abschied Leo Jansens vom Nell-Breuning-Haus

Aachen/Herzogenrath: Abschied Leo Jansens vom Nell-Breuning-Haus

Eine Einladung zum „Denken und Danken“ ging an die Kollegen und Weggefährten von Leo Jansen. Nach drei Jahrzehnten im Nell-Breuning-Haus wechselt der langjährige Leiter Leo Jansen in ein neues Tätigkeitsfeld. Der 60-Jährige hat 1984 als pädagogischer Mitarbeiter im Herzogenrather Nell-Breuning-Haus angefangen und führte dessen Geschicke seit 1993 als Leiter.

Die Maria-Grönefeld-Stiftung lud Weggefährten zu einer Fachtagung zum Thema „Arbeit und Leben — Arbeitspolitik zwischen Markt, Unsicherheit und Humanität“ in der DGB-Geschäftsstelle in Aachen ein. Zu deren Abschluss wurden auch Worte der Wertschätzung für das jahrzehntelange Engagement von Leo Jansen ausgetauscht. Die Maria-Grönefeld-Stiftung betreibt das Nell-Breuning-Haus als Bildungs- und Begegnungsstätte in Herzogenrath.

Im Podiumsgespräch tauschten sich Politologe und Organisationsberater Professor Dr. Guisseppe Strina, der Professor für Betriebswirtschaftslehre Dr. Arno Bitzer, der Regionsgeschäftsführer des DGB für die Region NRW Süd-West, Ralf Woelk, und der Pfarrer und Propst aus Mönchengladbach, Peter Blättler, aus.

Das von Alois Poquett moderierte Gespräch kristallisierte „Denken und Danken“ als Grundlage und Ziel wirtschaftlichen Handelns heraus. Es gehe um die Koordinaten von Bildung und Qualifizierung, gewerkschaftlicher und politischer Bildungsarbeit sowie die Schlüsselbegriffe christlicher Sozialethik.

„Denken und Danken“ seien zwei Seiten einer Medaille, oft entfremdeten Zusammenhängen, zunehmend schnelleren technischen und wirtschaftlichen Vorgaben wie Veränderungen unterworfen, für die Menschen untrennbar verbunden.

Das Nachdenken über eine Arbeitspolitik zum Zusammenhang von Arbeit und Leben im Rahmen dieser Fachtagung und die Würdigung des beruflichen Engagements von Leo Jansen gaben den Gästen viele Impulse für die Zukunft des Nell-Breuning-Hauses.

(nina)
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