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Eurode: 75 Exponate erzählen die Geschichte Rolducs

Eurode : 75 Exponate erzählen die Geschichte Rolducs

900 Jahre Kloster Rolduc - das bedeutet auch 900 Jahre Seelsorge in den Gemeinden Herzogenraths und Kerkrade.

Von der gemeinsamen Geschichte der Pfarren des alten Landes Herzogenrode, das erst 1816 von einer künstlichen Grenze durchschnitten wird, sowie von der Zeit der Augustiner Chorherren von Rolduc zeugen in den Kirchenschätzen noch viele Kelche und Monstranzen, Messgewänder und Fahnen.

Dies und vieles mehr aus den Schatzkammern der Pfarreien zeigt die Ausstellung „Roda Sacra - Silber und Seide” in der Abteikirche des Kloster Rolducs.

In drei Abteilungen

75 Exponate werden in drei Abteilungen präsentiert. Zum einen erzählen sie von der Zeit der Chorherren von Rolduc, die über Jahrhunderte hinweg die Geschicke der Pfarreien bestimmten und ihnen wesentliche geistliche Impulse gaben. Des weiteren berichten die Ausstellungsstücke von der selbstständigen Weiterentwicklung der Pfarren im 19. und 20. Jahrhundert sowie der Verehrung von Heiligen, religiösen Sitten und Gebräuchen in Herzogenrath und Kerkrade.

Eröffnet wurde die Ausstellung in feierlichem Rahmen vom Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff und seinem Roermonder Amtskollegen Frans Wiertz. Die Festrede hielten Pfarrer Dr. Guido Rodheudt und Kurator Frank Pohle. Zur Erinnerung an die Ausstellung erhielten die beiden Bischöfe je eine Publikation „Roda Pastoralis”, die sich mit der jetzt 900-jährigen Geschichte der Seelsorge Kerkrade, Afden und Herzogenrath befasst.

Ausstellungsbegleitend erscheinen ein Katalog (zwei Euro) und das Buch „Roda Pastoralis - 900 Jahre Seelsorge in Kerkrade, Afden und Herzogenrath” (22 Euro). Die zweisprachige Publikation ist anlässlich des 900-jährigen Kloster-Jubiläums entstanden. Erhältlich ist die Veröffentlichung im Buchhandel oder direkt beim Diözesanarchiv Aachen.