Alsdorf: 1000-Liter-Tank droht zu platzen

Alsdorf: 1000-Liter-Tank droht zu platzen

Aus einem Lkw eines Entsorgungsunternehmens ist am Dienstag auf einem Betriebsgelände einer Alsdorfer Beschichtungsfirma Flüssigkeit ausgelaufen, die zunächst nicht zugeordnet werden konnte.

Wie die gegen 10 Uhr alarmierte Feuerwehr vor Ort feststellte, stammte die Flüssigkeit aus einem 1000-Liter-Tank, den der Lkw bei einer anderen Firma geladen hatte. Der Lkw des Entsorgers war sozusagen auf der Durchreise, dass das Leck auf dem Gelände an der Konrad-Zuse-Straße entdeckt wurde, war im Grunde Zufall.

Widersprüchliche Angaben

Der Tank befand sich in einer Gitterbox und war bereits stark aufgebläht. Es hatte sich ein Riss gebildet. Die Wehr rückte im Rahmen eines sogenannte CBRN-Einsatzes vor. Das Kürzel steht für chemische-biologische-radioaktive-nukleare Gefahren.

Wie der Sprecher der Feuerwehr Alsdorf, Christoph Simon, am Dienstag auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilte, ist mit einem pH-Papier eine Messung vorgenommen worden — die einzige Analyse-Möglichkeit, die die Feuerwehr hat —, da auf durch Telefonate mit der Entsorgungsfirma nicht zu ermitteln war, um welche Art von Flüssigkeit es sich handeln könnte. „Es lagen widersprüchliche Angaben vor“, so Simon. Das Ergebnis des Tests: eine Lauge. Diese wurde abgepumpt, die ausgelaufene Flüssigkeit mit Bindemittel abgestreut und die Fläche großzügig mit Löschwasser gereinigt.

Im Einsatz waren 50 Einsatzkräfte der Alsdorfer Wehr, zehn überörtliche Kräfte sowie Unterstützung aus Herzogenrath und Experten der Städteregion. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden.

(vm)
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