Zusätzliches Engagement im Bereich Bewegung gewürdigt

Von: fjs
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Viel Geld von der AOK: Aus dem Programm „Fit durch die Schule“ vergab Regionaldirektor Waldemar Radtke (4.v.l.) 21 900 Euro an sechs Schulen aus der Region Düren/Aachen. Foto: Fred Schröder

Düren. Waldemar Radtke, der Regionaldirektor Städteregion Aachen/Kreis Düren, sprach von „einem der schönsten Termine“ im Jahr. Verständlich, denn der AOK-Chef durfte Geld verteilen. An Schulen aus der Region, die über den üblichen Sportunterricht hinaus mehr tun für die Bewegung ihrer Schüler.

„Wir sehen es täglich. Da sitzen die Schüler stundenlang vor dem Computer oder rennen mit dem Kopf nach unten, gebeugt über dem Smartphone umher“. Das Ergebnis ist für den Krankenkassen-Chef klar: „Der dadurch bedingten negativen gesundheitlichen Entwicklung müssen wir entgegenwirken“.

Eine Möglichkeit sieht Waldemar Radtke in der Intensivierung der Kooperation von Schulen und Sportvereinen. Und genau da setzt das Programm „Fit durch die Schule“ an. Für die Bewegungsprojekte setzt die AOK Fördergelder ein; im Einzelfall bis zu 5.000 Euro. Rund zwei Millionen Euro hat die AOK seit 2009 bundesweit bisher in dieses Programm investiert. Im Dürener Verwaltungsgebäude der AOK wurden jetzt fünf Schulen bedacht.

Für das Franziskus-Gymnasium Vossenack nahm Nadine Jörres 4760 Euro entgegen. Als dauerhafte Freizeitgestaltung bietet das Gymnasium die Vorbereitung auf den Duathlon an: Laufen und Radfahren sollen die Freude an der Bewegung wecken. Dabei kooperiert das Gymnasium mit dem Aachener Radsportverein „Zugvogel“. In die gleiche Richtung geht das Ritzefeld-Gymnasium Stolberg mit dem Programm „Rad macht Schule“. Auch die Stolberger kooperieren mit den Aachener Radsportlern. Die AOK fördert mit 3400 Euro.

Auf dem Obermaubacher Stausee sind die Kanusportler der Aachener Hauptschule Drimborn unterwegs. Die greifen auf Unterstützung des Eschweiler Kanu-Clubs zurück. Schulleiter Michael Geurtz und die Projektverantwortliche Carmen Nischik: „Wir haben auch einige Projekttage im Lehrschwimmbecken und eine Kanu-AG“. Ziel ist der EPP, der „Europäische Paddel-Pass“.

Das Aachener Geschwister-Scholl-Gymnasium (3180 Euro) stellt die messbare Reduzierung von körperlichen Auseinandersetzungen durch die sportlichen Aktivitäten in den Vordergrund. Auch hier ist die Kooperation mit Sportvereinen gegeben. Die Martin-Luther-King-Schule in Aachen (3800 Euro) nimmt sich acht Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren an, die den Förderschwerpunkt „emotionale und soziale Entwicklung“ benötigen. Hier heißt das Ziel, die jungen Leute mit Freude an Bewegung wieder in die Sportvereine zu integrieren.

Auch die LVR-Pflegeschule der LVR-Klinik Düren (2360 Euro) ist in das AOK-Programm involviert. Schulleiter Karl Savelsberg: „Wir bilden mit dem Verein DJK DV Köln Sporthelfer für den Einsatz in Vereinen wie auch im Pausensport oder in Arbeitsgemeinschaften aus“.

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