Jülich: „Zehner“ schaffen neuen Treffpunkt

Jülich: „Zehner“ schaffen neuen Treffpunkt

Der SC Jülich 1910 hat im Karl-Knipprath-Stadion die neue „Zehnerlounge“ eröffnet. Vorsitzender Michael Lingnau würdigte den Eigenbau neben dem Vereinsheim, wo unter einer bereits bestehenden Überdachung durch Holzwände eine Hütte geschaffen wurde..

Bei der in den Vereinsfarben Schwarz und Weiß gestrichenen Bude gibt‘s nun Verpflegung. Die Speisekarte kann übrigens von alten Schultafeln abgelesen werden, die im Innenbereich aufgehängt wurden. Darüber hinaus wurden drei große Fenster eingefügt, die sich fast gänzlich über die Frontseite des Häuschens erstrecken. Komplementiert wird das Bild durch feste Bänke, Biergarnituren und Stehtische, die zum Verweilen einladen.

„Die Hütte entstand in völliger Eigenleistung“, sagte Lingnau und weiter: „Viele Mitglieder haben mit großem Engagement den Bau erst möglich gemacht.“

Sinn hinter dem Projekt sei das „Wir-Gefühl“. „Die Verzellbude, wie sie auch genannt werden kann, ist ein Treffpunkt“, sagte Peter Kosprd, einer der Vizevorsitzenden, und Lingnau fügte an: „Während des Spiels ist die Lounge ein gemütlicher Treffpunkt am Spielfeldrand. Nach dem Spiel sind die Spieler aller Mannschaften herzlich eingeladen“

Die vordere Wand der Hütte ist zur „Supportwall“ (Unterstützungsmauer) gekürt worden. Gegen eine Jahresmiete können Sponsoren dort eine Tafel mit der Aufschrift des Namens mieten. Momentan hängen sieben an der Wand. Es ist noch reichlich Platz vorhanden.

(mio)
Mehr von Aachener Zeitung