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Jülich: „Zehner” kassieren 16 Freistoßtore

Jülich : „Zehner” kassieren 16 Freistoßtore

Während Broich, Rurdorf und Inden/Altdorf am Wochenende zuschauen mussten, die Plätze in den jeweiligen Stadien für unbespielbar erklärt wurden, mussten die „Zehner” ran. Ob sie nach dem 3:3 gegen Erkelenz froh über den einen Punkt waren, dies blieb nach 90 Minuten offen.

Denn eines steht fest, Trainer Peter Kosprd war in der Hoffnung auf den Platz gegangen, die drei Zähler im Karl-Knipprath-Stadion zu belassen. „Aber dazu ist es ja nicht gekommen. Trotzdem kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat fast 80 Minuten mit nur zehn Mann gekämpft, die Partie klar dominiert.” Was im Endeffekt wieder ausschlaggebend war, seien die Standardsituationen gewesen. „Wir haben 27 Gegentore kassiert, davon 16 nach Freistößen.” Kosprd lässt keinen Zweifel daran, dass dieses Manko abgestellt werden muss. Zu verbessern ist zudem die Verwertung der Torchancen.

Kein Misserfolg

„Denn wir wollen vermeiden, dass diese Fehler nach Beendigung der Saison der Schlüssel zum Misserfolg sind.” Und wenn Peter Kopsrd schon einmal die Hinrunde Revue passieren lässt, dann weiß er auch, dass sein Team insgesamt 38 Spiele absolviert hat. „Das ist einfach zu viel gewesen.”

Insgeheim hat der SCJ den Titel noch nicht abgeschrieben. „Davon träumen wir weiter, wollen auch versuchen, den zu realisieren, obwohl es nicht das erklärte Saisonziel gewesen ist.” Alles in allem sei man dennoch zufrieden, tritt am Wochenende als Organisator der 1. Jülicher Hallenmeisterschaft auf, die ab Freitag Abend in der Nordhalle (19 Uhr) läuft.