Aldenhoven: Wohnbauprojekt: „Schönes Wohnen im Alltag“ ist das Motto

Aldenhoven: Wohnbauprojekt: „Schönes Wohnen im Alltag“ ist das Motto

Das Konzept sieht vielversprechend aus, welches die Wohnverwaltungsgesellschaft Aldenhoven (Woga) im Rathaus vorstellte. Prokurist Marc Redlich sagte, dass es schon Interessenten gebe. Viele waren zugegen, als Architekt Heinz J. Schüller aus Würselen die Pläne vorstellte.

Vorgesehen sind zwei dreigeschossige Wohnblocks mit insgesamt 20 Wohnungen. Sie sollen bald die Baulücke schließen, die in der Frauenrather Straße durch den Abbruch der Altbauten entstanden ist. „Schönes Wohnen im Alltag“, umschrieb Schüller seine Gesamtkonzeption, die solide anmutet und dennoch bezahlbar bleiben soll. Die Wohnungen haben Flächen von 60, 80 und 107 Quadratmetern.

Die großen Einheiten sind im 3. Stock als Penthouse konzipiert. Jede Wohnung verfügt über Balkon oder Terrasse. Zu jeder Wohnung gehört ein Abstellraum im Keller. Dort befinden sich die für jeden Wohnblock gemeinsam zu nutzende Waschküche sowie ein Raum, der etwa fürs Unterstellen von Fahrrädern genutzt werden kann. Die Obergeschoss-Wohnungen sind mit Fahrstuhl erreichbar, der rollstuhlgerecht ist.

Das Energiesparhaus hat Fußbodenheizung und wird mit Gas und Solartechnik beheizt, die Fenster sind dreifach verglast. Es sind gemeinsame Fernseh-Empfangsanlagen vorgesehen, um „Balkon-Schüsseln“ zu vermeiden.

Zu jeder Wohnungseinheit gehört ein Pkw-Stellplatz, der nach Bedarf als Carport ausgebaut werden kann. Man soll sich in den Wohnungen wie im Hotel fühlen. Deshalb sind diverse Service-Leistungen vorgesehen. Der externe Hausmeister-Dienst kümmert sich um die Außenanlagen, die Treppenreinigung und Wartungsarbeiten.

Als Kaltmiete sind 8,50 Euro/qm vorgesehen. Stolz ist der Planer über die „sogenannte Zweitmiete“, die Nebenkosten, die mit 2,80 Euro/qm gering ausfallen. Neben Heizkosten sind darin auch alle Service-Leistungen enthalten.

Die Kaltmieten bezifferte die Woga für die verschiedenen Wohnungsgrößen mit 520, 685 und 970 Euro. Daraus ergeben sich Gesamtaufwendungen von 690, 910 und 1270 Euro. Der Bau soll im Herbst beginnen. Die Bauzeit beziffert der Architekt auf ein Jahr.

In der Woga-Geschäftsstelle im Rathaus liegen Listen aus, in die unverbindliches Interesse bekunden werden kann.

(gre)