Linnich: „Wir in Linnich“ in vielen Bereichen aktiv

Linnich : „Wir in Linnich“ in vielen Bereichen aktiv

Ein spannendes und arbeitsreiches Jahr liegt hinter dem Stadtmarketing-Verein „Wir in Linnich“. Er hat nicht nur den Linnicher Kultursommer mit seinen kleinen und großen Ereignissen organisiert, sondern ist auch beim Integrierten Handlungskonzept der Stadt mit eingebunden und in vielen anderen Bereichen aktiv.

Der Verein sieht auch seine Aufgaben und Ziele weiter gesteckt, als nur das äußere Erscheinungsbild zu verbessern. Er will die Bürger mitnehmen, die Stadt und ihre 13 Ortschaften voranbringen und für eine Vernetzung der Vereine, der Geschäftswelt, Verwaltung und der Ortschaften zu sorgen. Es sind hoch gesteckte Ziele und stolz ist man darauf, das IHK mit auf den Weg gebracht zu haben.

Doch es gibt auch noch viel zu tun. Deshalb, so Vorsitzender Kurt Beaujean bei der Jahreshauptversammlung, sei es wichtig, weitere Mitglieder zu gewinnen und vor allen Dingen auch weitere Mitstreiter ins Boot zu holen. Momentan zählt der Verein 153 Mitglieder, drei Arbeitsgruppen haben sich der Themen Linnich 2030, Tourismus und Kultursommer angenommen. So arbeitet die AG Linnich 2030 am Masterplan für die Stadt, sammelt Ideen und Impulse für ein Stadtentwicklungskonzept, um das vorhandene Potenzial in Linnich optimal zu nutzen.

So berichtete Uwe Hasler, einer der Mitwirkenden in der AG, dass man im Linnicher Stadtgebiet über 60 Gewerbetreibende ganz unterschiedlicher Richtungen finde. Sie zu vernetzen und vor allem auch nach außen bekannt zu machen, hat sich die AG zur Aufgabe gemacht. Dazu gehört auch eine gute Internetpräsenz mit Eintragungen beispielsweise bei Google maps. Dabei wollen er und seine Mitstreiter behilflich sein. Sie sind zudem im Leader-Projekt eingebunden und planen mit Aldenhoven, Jülich und Inden einen Radweg als Rheinischen Energie-Lehrpfad sowie Streuobstwiesen rund um das gesamte Stadtgebiet. Für beide Projekte sollen jetzt die Fördergelder beantragt werden.

Die AG ist auch im IHK vertreten.Über den aktuellen Stand der Dinge berichtete Linnichs Bürgermeisterin Marion Schunck Zenker. Zurzeit wird am Leistungsverzeichnis für das Bauvorhaben an der Rurstraße gearbeitet, doch durch verschiedenste Planungsänderungen kommt es immer wieder zu Verzögerungen, dennoch ist sie optimistisch, dass nun im Juni mit den Arbeiten begonnen wird. Ab dem 1. Juni wird dann auch ein City-Manager die Arbeit aufnehmen und die Bauphasen intensiv begleitet. Sie berichtete auch, dass man mit der Umgestaltung des Place de Lesquin in den Startlöchern stehe und als nächstes steht der Umbau der Mäusgasse an. „Wir haben in den letzten zwei Jahren über fünf Millionen Euro Fördergelder requirieren können“, berichtete sie.

Aus der AG Kultur berichtete anschließend Dorothea Gerards. Sie ließ den Kultursommer 2016 noch einmal Revue passieren und gab Einblick in den Sommer 2017. Am 28. Mai wird der Kultursommer mit der Brass Band aus Düren gestartet. Vorgesehen sind wieder Konzerte und Führungen oder Lesungen und Ausstellungen. Es wird wieder die Schaufenstergalerie geben und den Kunstschmaus. Eines der Highlights wird ein Konzert mit John Cashmore und Kaybee sein. Im Oktober wird mit der Otmar Alt-Wanderausstellung zum Luther-Jahr der Kultursommer zwar offiziell enden, doch einen Nachtrag gibt es am 1. Advent mit den Linnicher Lichtblicken und einem Wochenende mit vielen Aktionen. Es wird auch wieder zwei RadKulTouren geben, von denen Astrid Kelch und Doris Brünker berichteten. Die erste startet am 21. Mai. Unter dem Motto „Es war einmal ...“ besuchen die Radler Burgen der Region.

(Kr.)