Jülich: Winzer und Besucher schwärmen vom Jülicher Weinfest

Jülich: Winzer und Besucher schwärmen vom Jülicher Weinfest

Das 14. Jülicher Weinfest wird als das bisherige Rekord-Event in die Annalen eingehen. Denn die Besucheranzahl verpasste knapp die 10.000-Marke. Dementsprechend waren die 13 Winzer restlos zufrieden.

„Nein, den Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz hatten wir noch bei keiner Eröffnung dabei. Das ist bisher einmalig!“ Peter Schäfer vom gleichnamigen Weingut aus Mettenheim reagierte erfreut, als er am Eröffnungstag „seinen“ Staatssekretär Dr. Thomas Griese leibhaftig beim Entkorken der Methusalem-Sektflasche erlebte. Aber nicht nur der war erstaunt, sondern auch das Publikum, schließlich hatte Griese auch noch seinen Weinmarktreferenten Heribert Gröber mit aus Mainz an die Rur gebracht. Beide plauderten sehr angeregt bei der offiziellen Eröffnung mit Weinprinzessin Mona Bäder und Jülichs Bürgermeister Heinrich Stommel. Und sie wunderten sich, „dass am frühen Eröffnungsabend schon so viel Leute unterwegs sind“, wie Thomas Griese erfreut feststellte.

Dass dies sozusagen eine erste kleine Bewährungsprobe für die Beschicker war, konnten die 13 Winzer nicht ahnen. Denn das Wetter für einen vollmundigen Schoppen Wein hätte nicht besser werden können. „Jülich gehört zu den besten Weinfesten auf unserer Tour“, waren sich die Winzer am Sonntag Mittag bei der Abschlussbesprechung einig. „Vom Ambiente des Schlossplatzes bis hin zur Stimmung gibt es nichts Besseres“, machte Paul Schäfer den Jülichern ein dickes Kompliment. Ob es nun der Katschhof in Aachen, in Dortmund die Fußgängerzone oder in Berlin der Botanische Garten sei, alles habe ein Für und ein Wider. Aber in Jülich gäbe es das beste Publikum. „Trotz des Riesenandrangs, es kommen jedes Jahr Neukunden hinzu. Vor allen Dingen erfreut uns das junge Publikum“, machte Schäfer, auch im Namen seiner Kollegen, diesem Klientel ein dickes Kompliment. „Alles gesittet, ruhig, es gab keinerlei Probleme.“

Wurden gleich am Eröffnungstag über 1700 Gäste an und um den Weinständen gezählt, erhöhte sich deren Zahl am Freitag auf rund 3000. Die kamen auch samstags auf den Schlossplatz. „Wir haben aber festgestellt, dass da früher Schluss war. An diesem vorletzten Tag kommen die älteren Weintrinker, die dann auch früher nach Hause gehen.“

(hfs)