Aldenhoven: Winterdienst belastet Aldenhovener Kasse

Aldenhoven: Winterdienst belastet Aldenhovener Kasse

Der strenge Winter zu Beginn und Ende 2010 hat die Kasse der Gemeinde Aldenhoven enorm belastet.

Der Aufwand für Winterdienst, Streumittel usw. belief sich in diesem Kassenjahr auf 16.244 Euro, gut 15.000 Euro mehr als im Haushalt eingeplant.

Dies ergibt sich aus den Sitzungsunterlagen für den Gemeinderat, der am Donnerstag, 17. März, ab 18 Uhr im Rathaus tagt. Bürgermeister Lothar Tertel hatte bereits angekündigt, dass die Winterdienstgebühr auf einen Euro steigen müsse, sollten „Eifeler Verhältnisse” am Merzbach die Regel werden.

Das ist aber nicht der einzige dicke Kostenblock bei den über- und außerplanmäßigen Aufwendungen in diesem Haushaltsjahr. Um 39.500 Euro höher als veranschlagt sind die Leistungen für die Hartz-IV-Empfänger mit mehr als 972.500 Euro.

Damit hat sich aber nicht die befürchtung Tertels bewahrheitet, dass die Schallmauer von einer Million Euro durchbrochen wird. Ein Grund dürfte die überraschend schnelle Konjunkturbelebung sein, die auch die Einnahmen aus der kommunalen Gewerbesteuer sehr stark hat ansteigen lassen - um mehr als 350.000 Euro.