Koslar: Weltkindertag: SV Viktoria Koslar bringt die Kleinen in Schwung

Koslar : Weltkindertag: SV Viktoria Koslar bringt die Kleinen in Schwung

Durch Ringe hüpfen, Tischtennisbälle quer über den Tisch pusten — natürlich ohne sie dabei auf den Boden fallen zu lassen — und natürlich Tore schießen. All dieses und noch einiges mehr stand am frühen Dienstagmorgen auf dem Sportplatz des SV Viktoria in Koslar auf dem Programm.

Anlässlich von Weltkindertag und interkultureller Woche hatte der Sportverein seine Kooperationskitas, und spontan auch eine erste Klasse der Gemeinschaftsgrundschule (GGS West) aus dem Ort, eingeladen. Der Sportverein arbeitet bereits seit einiger Zeit mit den Kindertagesstätten Unterm Regenbogen aus Koslar, der Kita Sternschnuppe aus der Bertastraße in Jülich und St. Martinus aus Barmen zusammen.

Die Einrichtungen sind darüber hinaus allesamt als sogenannte Bewegungskindergärten zertifiziert. Bewegung wird dort also auch zu anderen Zeiten großgeschrieben.

Auf dem Sportplatz durften die Fünf- und Sechsjährigen ihren Bewegungsdrang nach Herzenslust ausleben, zur Belohnung winkte hinterher sogar eine Art Medaille: Auf Initiative von Landessportbund und Sportjugend NRW legten die Kinder ein sogenanntes Bewegungsabzeichen, kurz Kibaz, ab.

An zehn Stationen, kreuz und quer auf dem Kunstrasenplatz des Vereins verteilt, galt es, Geschick- und Beweglichkeit unter Beweis zu stellen. So mussten die Kinder in vorgegebener Reihenfolge durch Ringe, über Leitern und schließlich sogar über eine kleine Hürde hüpfen.

An anderer Stelle sollten sich die Kleinen in lustige Clowns verwandeln, die mit Hütchen, Bällen oder Reifen ihre Mitstreiter und Erzieherinnen zum Lachen bringen — ein Clown wollte zwar niemand sein, doch Reifen jonglieren machte dennoch Spaß.

Für den SV Viktoria waren neben Wolfgang Speier, der für die Organisation verantwortlich zeichnete, zahlreiche weitere Helfer am Start. Ohne die ginge es auch nicht, ist der Organisator überzeugt: „Alleine kann man sowas gar nicht auf die Beine stellen.“

Für die fleißigen Helfer ging der Tag bereits um sieben Uhr los, denn schließlich mussten die Stationen aufgebaut, ein gesundes Frühstück bereitgestellt und Laufzettel für die gut 60 Kinder ausgefüllt werden. Viel Arbeit für einen guten Zweck. Das Kibaz soll unter anderem die motorische, soziale und kognitive Entwicklung von Kindern fördern und stärken — und ganz nebenbei auch einfach Spaß machen. Ein Ziel, das an diesem Dienstagmorgen in Koslar auf jeden Fall erreicht worden ist.

(brs)