Lamersdorf: Wellpappenwerk: Belegschaft soll verdoppelt werden

Lamersdorf: Wellpappenwerk: Belegschaft soll verdoppelt werden

Im Rahmen ihres Dialoges mit der örtlichen Wirtschaft besuchte eine Abordnung der Indener CDU-Fraktion unter Leitung ihres Vorsitzenden Reinhard Marx die IPS Lamersdorf GmbH, Nachfolger des Wellpappenwerkes Lamersdorf.

Nach der Insolvenz des im Mai 200 Jahre alt werdenden Betriebes und einer dubiosen Zwischennutzung überzeugten sich die Gäste von der Entwicklung des Unternehmens. Die zur Igepa-Group gehörende IPS Lamersdorf hat nicht nur optisch im und um das Betriebsgelände positive Veränderungen bewirkt. So wurden etwa der marode Schornstein, ein Wahrzeichen von Lamersdorf, beseitigt und nach entsprechenden Investitionen Produktion und Vertrieb von bedruckter Wellpappe wieder aufgenommen.

Für die neue Leitung berichteten die Geschäftsführer Olaf Griebel und Dr. Ingo Osterheld sowie Christian Wauters, dass weitere Investitionen insbesondere in Produktionsmaschinen anstehen und innerhalb von zwei Jahren eine Verdoppelung der momentan 18-köpfigen Belegschaft vorgesehen sei.

„Das, was wir gesehen und gehört haben, ist mehr als ein Lichtblick sowohl für die Ortschaft Lamersdorf als auch für die Gemeinde Inden. Die Tatsache, dass man beabsichtigt, zum kommenden Ausbildungsjahr zwei Auszubildende als Industriekaufmann und Verpackungsmittelmechaniker einzustellen, spricht für sich“, resümiert Reinhard Marx. Bestätigt wurde der Optimismus in Gesprächen mit der Belegschaft.

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