Jülich: Weihnachtstheater für die Kinder aus Jülich

Jülich: Weihnachtstheater für die Kinder aus Jülich

Einen Wunschzettel übers Internet zu verschicken und auch nicht an den Weihnachtsmann, sondern direkt ans Kaufhaus Goldrausch und seinen Besitzer Barny, das kann Engelchen sich überhaupt nicht vorstellen.

Und außerdem: Was sollen Kläuschen und Engelchen dann machen, wenn sie keine Wunschzettel mehr lesen, sortieren und abarbeiten können, wenn sie keine Geschenke einpacken und zu den Menschen bringen und wenn sie nicht mehr ihre Freude durchs Fenster miterleben können?

Das ist doch kein Weihnachten, findet zumindest Engelchen während Kläuschen das ganz bequem findet. „Ohne mich“, sagt der kleine Engel und bestimmt: „Dann gibt’s auch kein Weihnachten.“ Das will Kläuschen nun auch wieder nicht und um Engelchen zu besänftigen, kommt ihm die Idee von der Werkstatt der einmaligen Geschenke.

Barny und seine Kundin Klara, die sich nie entscheiden kann, machen sich auf, diese Werkstatt zu suchen, erleben so manches Abenteuer und Klara rettet dem Kaufhausbesitzer sogar das Leben.

Beide haben auch einen Wunsch, den sie auf ihren Wunschzettel geschrieben haben. Das war die Bedingung von Engelchen, damit Weihnachten stattfinden kann und so hieß es auch in diesem Weihnachtsmärchen wieder „Ende gut, alles gut“, Weihnachten findet statt mit handgeschriebenen Wunschzetteln an Engelchen und Kläuschen.

Das Theater „Die Mimosen“ war mit seiner Weihnachtsgeschichte „Die Werkstatt der einmaligen Wünsche“ im Kulturbahnhof zu Gast und entführte seine kleinen Zuschauer in märchenhafte Weihnachtswelt. Es ging dabei meist sehr lustig zu, denn Stefanie Siebers und Kai Meister hatten ihre Darbietung mit viel Musik und Scherzen gewürzt, gaben aber gleichzeitig Anstoß zum Nachdenken. Am Morgen hatte das Duo für Kinder der Jülicher Kindertagesstätten gespielt und nachmittags durften Eltern mit Kindern die Vorstellung besuchen.

(Kr.)
Mehr von Aachener Zeitung