Jülich: Weihnachtsmarkt: Fast jeden Tag ein besonderes Angebot

Jülich: Weihnachtsmarkt: Fast jeden Tag ein besonderes Angebot

„Wenn das Wetter mitspielt, sind wir hier immer zufrieden, das ist das Wichtigste. Wir sind stolz, in einer kleinen Stadt schon so lange einen Weihnachtsmarkt zu haben, der 50.000 bis 70.000 Menschen anlockt.“ Das sagte Gerd-Willi Cremanns, Ansprechpartner der Werbegemeinschaft Jülich in Sachen Weihnachtsmarkt, bei der Vorbesprechung der Weihnachtsaktivitäten im „Café Liebevoll“.

Auch Werbegemeinschaftsvorsitzende Ute Werner und ihre Vorstandskollegen freuen sich „auf ein tolles Programm“ inmitten der komplett vermieteten Buden beim 44. Weihnachtsmarkt. Dieser wird am Donnerstag, 17. November, um 17 Uhr von Ute Werner, Bürgermeister Axel Fuchs und dem Nikolaus eröffnet, der gegen 16.45 Uhr am Alten Rathaus in die Kutsche steigt und zum Schlossplatz fährt. Umrahmt wird der feierliche Auftakt von der „Blaskapelle Kalscheuer“ und dem Kinder- und Jugendchor „Adelgundisspatzen“.

Bis dahin ist die ausgedehnte romantische Beleuchtung der Herzogstadt abgeschlossen, und 150 Tannen umrahmen den Schlossplatz.

Fast jeden Tag gibt es bis zum 22. Dezember ein besonderes Angebot. Montags nimmt der Nikolaus von 16 bis 18 Uhr die Wunschzettel der Kinder auf der Bühne entgegen und verteilt kleine Geschenke. Neu ist das Dienstagsangebot: Kinderbuchautorin Waltraud Weyand liest von 15.30 bis 17.30 Uhr auf der Bühne „Geschichten für Groß und Klein“. Jeden Donnerstag unterhält Kasperle um 15, 16 und 17 Uhr im Weihnachtszelt. Freitags ist Familientag, jedes Geschäft auf dem Weihnachtsmarkt hält ein ermäßigtes Angebot bereit. Jeden Samstag werden Kutschfahrten für Kinder von 14 bis 16 Uhr ab Postapotheke angeboten. An jedem Samstag und Sonntag verteilt der Nikolaus von 15 bis 17 Uhr Süßigkeiten.

Wieder aufgelegt ist auch ein ansprechendes Bühnenprogramm: Das Ensemble „Brelleschlange“ spielt an den Sonntagen 27. November und 11. Dezember, jeweils von 15.30 bis 17.30 Uhr auf. Die Bigband „Dukes of Brass“ gibt an den Samstagen 26. November und 10. Dezember und am Sonntag, 18. Dezember, jeweils von 16 bis 18 Uhr ein Gastspiel. Die „Blaskapelle Kalscheuer“ lässt an den Samstagen 3. und 17. Dezember und am Donnerstag, 22. Dezember, jeweils von 16 bis 18 Uhr auf dem Schlossplatz Trompeten und Posaunen erklingen. Der Kinderchor „Soluna“ erobert die Bühne am Sonntag, 4. Dezember, von 15 bis 16 Uhr. Gereizt wird beim Skatabend im Zelt am Freitag, 9. Dezember ab 18 Uhr.

Erwähnenswert ist der verkaufsoffene Sonntag am 3. Advent (11. Dezember) von 13 bis 18 Uhr — über das ansprechende Begleitprogramm wird separat informiert — und die späte Öffnungszeit des Weihnachtsmarktes am Totensonntag (20. November) von 18 bis 21 Uhr.

Die Tannenbäume, die den Weihnachtsmarkt geschmückt haben, werden am 22. Dezember ab 19 Uhr wieder kostenlos an Abholer verteilt. Wenn auch erst im neuen Jahr terminiert, zählt die Schlussziehung der Weihnachtslose am 3. Februar im Technologiezentrum mit zu den Weihnachtsaktivitäten. Die Werbegemeinschaft lobt insgesamt Preise im Wert von 20 000 Euro aus. Neben Elektronikartikeln zählen nach Bekunden von Schriftführerin Sandra Breuer auch Gutscheine für Reisen und kulturelle Veranstaltungen dazu.

Der Weihnachtsmarkt hat vom 17. November bis 22. Dezember geöffnet: Montags bis freitags von 10.30 Uhr bis 19.30 Uhr, samstags von 10.30 Uhr bis 20 Uhr, sonntags von 11 bis 20 Uhr. Ausnahme ist Totensonntag am 20. November, wenn die Tore lediglich von 18 bis 21 Uhr geöffnet sind.

(ptj)