Linnich: Vortrag: Neues Gelenk bietet eine neue Chance

Linnich: Vortrag: Neues Gelenk bietet eine neue Chance

Der Infoabend „Neues Gelenk — neue Chance“ der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie des St. Josef-Krankenhauses Linnich in Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg findet am Mittwoch, 19. Oktober, ab 18 Uhr, im Rathaussaal der Stadtverwaltung Linnich, Rurdorfer Straße 64, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Arjan Mullahi, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, informiert über die neusten Techniken in der Endoprothetik und referiert über neue Methoden und Erfolge im Bereich der Hüftendoprothetik und Knieendoprothetik. Zudem erwarten die Besucher interessante Fallvorstellungen mit anschaulichem Bildmaterial aus dem Krankenhaus. Im Anschluss beantwortet er nach seinen Vorträgen Fragen aus dem Publikum.

Arjan Mullahi, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am St. Josef-Krankenhaus Linnich. Foto: K. Erdem

Ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk kann aufgrund von Arthrose, also dem Gelenkverschleiß, notwendig werden. Vor allem bei den großen Gelenken wie Hüfte oder Knie können große Einschränkungen in der Beweglichkeit auftreten. Bei der Arthrose wurde die Belastungsfähigkeit des Gelenkknorpels überschritten. Ursachen sind das Alter, Überbelastung, Fehlstellungen, frühere Verletzungen oder auch eine erbliche Belastung. Eine Arthrose ist nicht heilbar, eine Behandlung kann nur das Fortschreiten der gutartigen Erkrankung, die die Lebensqualität einschränkt, verlangsamen.

Hand in Hand

Neben der Physiotherapie können Medikamente oder Punktionen zum Einsatz kommen. Erst wenn diese Möglichkeiten ausgereizt sind, wird operiert. Im Linnicher St. Josef-Krankenhaus arbeiten die Ärzte mit der Physiotherapie und dem Sozialdienst Hand in Hand, um dem Patienten die bestmögliche Behandlung und Betreuung anzubieten.

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