Vor Europawahl: Neujahrsempfang der Freien Demokraten

Vor Europawahl : Neujahrsempfang der Freien Demokraten

Moritz Körner, der Spitzenkandidat der Freien Demokraten NRW für die Europawahl, konkretisierte in seiner Rede kommende Herausforderungen für die europäische Gemeinschaft. Die Mitglieder der umliegenden FDP Ortsverbände wurden eingeladen, um den traditionellen Neujahrsempfang in Ederen zu feiern.

Neben Moritz Körner von der FDP NRW war die Bundestagsabgeordnete Katharina Willkomm zu Gast.

Zu Beginn des Empfangs begrüßte Alexander Willkomm im Namen des Kreisverbandes Düren die Anwesenden der Ortsverbände. Patrick Schunn, der Vorsitzende des Stadtverbandes Linnich, sprach im Anschluss über Linnich und kritisierte die aktuelle Wirtschaftspolitik. „Wir brauchen endlich eine Wirtschaftspolitik in Linnich, die auf Gründer und Neuansiedlungen setzt“, forderte er. Auch dieses Jahr werde man erneut mit einem Defizit planen müssen. Prognosen zufolge soll die Steuerkraft ein Minus von 14,1 Prozent verzeichnen. „Damit sind wir Spitzenreiter im Kreis”, sagte Schunn.

Von da an stand vor allem die anstehende Europawahl im Mittelpunkt. Moritz Körner der FDP NRW war aufgrund dieses Anlasses zu Gast in Ederen. „Europa ist Tatsache hier in der Region”, sagte er. Denn der Weg bis in die Niederlande sei kürzer als beispielsweise der nach Düren. Zudem würden die meisten Beschlüsse, die das Leben der Menschen beeinflussen, in Brüssel verabschiedet und daher sei es umso wichtiger, für die Europawahl Werbung zu machen. In seiner Ansprache beschrieb Körner seine Vision eines vereinten Europas. Insbesondere im Hinblick auf den bevorstehenden Brexit könnte diese Einigkeit auf die Probe gestellt werden. „2019 wird ein Jahr mit besonderer Bedeutung für Europa”, stellte der Spitzenkandidat des Europawahlkampfes klar.

In der anschließenden Diskussions- und Fragerunde stellten die versammelten Mitglieder ihre Fragen zu der Arbeit des Europaparlamentes. Auf die Frage, weshalb die EU immer derart peinlich genaue Vorgaben und Richtlinien aufstellen würde, antwortete Körner: „Wir sollten nicht immer alles so deutsch umsetzen.”

(ikr)