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Titz: Von Ohr bis Pfote auf dem Prüfstand

Titz : Von Ohr bis Pfote auf dem Prüfstand

„Anatomisch vorbildlich, wunderschön pigmentiert, groß, kraft- und gehaltvoll, vorzügliche Proportionen”, lässt Zuchtrichter Hans Peter Fetten bei der Zuchtschau auf dem Übungsplatz des Vereins für Deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Titz, bei der Wertungsbegründung verlauten.

Der Deutsche Schäferhund ist jedoch nicht nur schön, sondern ausdauernd, arbeitsfreudig, geduldig, temperamentvoll und schulungsfähig. Deshalb dient er als „Gebrauchshund”, universell einsetzbar.

Wichtigstes Ziel der Schäferhundvereine ist die Vererbbarkeit seiner Qualitäten. So muss der mittelgroße, leicht gestreckte und gut bemuskelte Traber in Vorprüfungen zu Zuchtschauen körperliche Leistungen unter Beweis stellen, die ausgebildete Zuchtrichter nach strengen Bewertungsmaßstäben beurteilen. Nur wenn Aussehen und Wesen im Hinblick auf den Rassestand stimmen, kann der Richter eine Zuchtbewertung zuerkennen.

Hunderte von Zuchtschauen veranstaltet der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) jährlich, unter ihnen etwa 200 Ortsgruppen- und 19 Landesgruppen-Zuchtschauen. Höhepunkt ist die SV-Bundessiegerzuchtschau, zu der nur Hunde mit Spitzenergebnissen zugelassen werden; sie fand unlängst in Aachen statt.

Zuchtschauen wie die nun von der Ortsgruppe Titz - im einstimmigen Urteil der Teilnehmer als „vorzüglich ausgerichtet” bezeichnet - sind (auch im Ausland) ein Abgleich der Zuchtergebnisse mit dem Standard. Dieser gewährt am ehesten die optimale Verwendungsfähigkeit des Hundes; die besten Zuchttiere werden als empfohlene Beispiele herausgestellt.