1. Lokales
  2. Jülich

Jülich: Von großen Löchern und bunten Kühen

Jülich : Von großen Löchern und bunten Kühen

Viele Kunstbegeisterte waren zur Eröffnung von „BinaArts” ins Cafe Pasqualini gekommen, um die Werke der Künstlerin Bina Theissen auf sich wirken zu lassen. „Bilder sind Erzählungen ohne Worte”, lautet das Motto der Rurdorfer Künstlerin, und gerade diese Erzählungen können die Besucher aus den ausgestellten Bildern lesen.

Sie erzählen von der Natur und der Tierwelt. Dazu gehören zwangsläufig aber auch Geschichten, die zeigen, wie der Mensch in die Natur eingreift. So zeigt „BinaArt” Motive des Tagebaus, große Löcher und Bagger, die sich tief in die Erde graben und die Landschaft verändern.

Auf der anderen Seite stellt die Künstlerin eine Bilderserie aus, deren Thema „Kühe” ist. Dabei handelt es sich um verspielte, fantasievolle Bilder, die alltägliche Tiere darstellen, den Betrachter durch die besondere Farbgebung aber wegführen vom Alltag, hinein in eine alltagsfremde und doch wirkliche Welt.

Das besondere an den Werken der Rurdorferin ist, dass sie Alltägliches mit anderen Augen sieht und so in ihren Werken festhält. So strahlen ihre Kühe Fröhlichkeit und Traurigkeit aus und erstrahlen in den für diese Tiere außergewöhnlichsten und kraftvollsten Farben.

Inspirieren ließ sie sich dazu natürlich von der Natur: „Ich mag Kühe einfach und halte sie für sehr interessante Tiere. Jedes Mal, wenn ich mit dem Rad durch die Felder und Wiesen fahre, inspirieren mich die Tiere”, erklärte Bina Theissen. Für musikalische Unterhaltung sorgte bei der Vernissage Chris Heinrichs. Er untermalte die Bilder mit eingängigen Saxophonklängen.