Jülich: Viktoria Gevenich: Deneke wirft das Handtuch

Jülich: Viktoria Gevenich: Deneke wirft das Handtuch

Dass die Fußball-Trainer immer das schwächste Glied in der Kette sind, mussten schon viele Übungsleiter erfahren.

Bei Misserfolg erfolgt oft der Rauswurf. Von einem Misserfolg kann man beim B-Ligisten Viktoria Gevenich aber nicht sprechen. Der FC steht momentan auf Platz 3 in Gruppe 1, aber seit Donnerstagabend auch ohne Trainer da.

„Unter den gegenwärtigen Bedingungen wollte ich nicht mehr trainieren, irgendwann ist das Maß voll“, sagt Jürgen Deneke, der im zweiten Jahr die Viktoria mit Erfolg trainiert. Dieser Erfolg wird ihm auch vom Vorstand attestiert. Dennoch trennte man sich nun.

„In der Mannschaft gibt es ein Grüppchen von bis zu sechs Spielern, die alles auf den Kopf stellen. Ein vernünftiges Arbeiten ist nicht möglich, disziplinarische Maßnahmen haben nicht gefruchtet, denn der Verein kann keine sechs Spieler rauswerfen“, begründet Deneke das Zerwürfnis mit den „Rebellen, die bisher bei allen ihren Vereinen für Unruhe sorgten.“ Alle sechs werden dem Vernehmen nach Ende der Saison die Viktoria verlassen, so wird kolportiert.

(hfs)
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