Jülich: Vier Persönlichkeiten erhalten Jülicher Stadtmarketingpreis

Jülich : Vier Persönlichkeiten erhalten Jülicher Stadtmarketingpreis

Wie bei der Premiere im Vorjahr hatte der Verein Stadtmarketing Jülich seinen Neujahrsempfang in Kooperation mit der Stadt Jülich organisiert, so dass sowohl Uwe Willner als Vorsitzender des Kuratoriums Stadtmarketing Jülich e.V. und Bürgermeister Axel Fuchs als Hausherr die Begrüßung übernahmen.

Bevor Landrat Wolfgang Spelthahn zur Neujahrsrede ansetzte (siehe auch erste Lokalseite) und die Verleihung des Stadtmarketingpreises 2018 erfolgte, nutzte Vereinsvorsitzender Wolfgang Hommel den festlichen Rahmen, um einen Blick auf das abgelaufene Jahr zu werfen. Wegweiser der Betrachtung waren die beiden Markenkerne Historische Festungsstadt — etwa mit dem Lichtprojekt an der Zitadelle und der Ausstellung von Ren Rong im Renaissance-Garten — sowie Moderne Forschungsstadt mit den Silberjubiläen von FH-Solarinstitut und Technologiezentrum Jülich oder den Hoffnungen zum Gelingen des Brainergy-Park.

Ruhig geworden, so Hommel, sei es um die Idee einer Kooperation von Brückenkopf-Park und Kölner Odysseum, um das Thema Forschung in den Park zu transferieren. In der Innenstadt sichtbar war der neue Feierabendmarkt der Werbegemeinschaft und die Durchfahrt der Tour de France als Veranstaltung mit internationaler Ausstrahlung. Die Summe dieser Themen und Events hätten, so Hommel den Reiz von Jülich ausgemacht.

Für den Stadtmarketingpreis 2018 habe es 18 Vorschläge gegeben. Zur Jury gehörten neben Vereinsmitgliedern auch die letztjährigen Preisträger.

In der Laudation auf TZJ-Geschäftsführer Carlo Aretz würdigte Dr. Rüdiger Urban dessen erfolgreiches Wirken im TZJ, das mit einer Auslastung von über 97 Prozent glänzt und seit 1998 schwarze Zahlen schreibt. Zudem habe er sich zuletzt als Immobilienentwickler und Bauträger bewährt, der dafür sorgte, dass die größte künstliche Sonne der Welt ein Dach über dem Kopf bekam. Der Stadtmarketingpreis gebühre ihm als „Dank für vielfältiges Engagement für Stadt, Region und die Menschen“.

Von Alt-Punk zu Alt-Punk würdigte Bürgermeister Axel Fuchs Preisträger Cornel Cremer, den Mr. KuBa aus Jülich. Dem Geschäftsführer sei es gelungen, den Kulturbahnhof in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Musik, Kleinkunst und Kino gehörten ebenso zum Programm wie Brauchtumsveranstaltungen. „Cornel Cremer behält den Überblick und ist gleichzeitig das Gesicht, das den KuBa nach außen repräsentiert“, bedachte ihn Fuchs mit der Auszeichnung.

Guido von Büren war es vorbehalten, das Galeristenehepaar Marita und Georg Loven als dritte Preisträger zu ehren, „die seit mehr als 20 Jahren das kulturelle Leben in Jülich nachhaltig bereichern“. Zuletzt hätten die Eheleute mit den Stahlskulpturen von Ren Rong den Renaissance-Garten der Zitadelle in die „Jülicher Documenta“ verwandelt und eindrücklich gezeigt, welche Präsentationsmöglichkeiten die Zitadelle für die zeitgenössische Kunst bietet. „Mit dem Stadtmarketingpreis wurde eine Auszeichnung geschaffen, die Menschen ehrt, die sich um die Außen- wie Innenwirkung Jülichs verdient gemacht haben.“ Erfreut dankten die Geehrten für den von Fjell-Design gestalteten Preis.

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