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Trotz Corona und schlechtem Wetter: Viele Teilnehmer bei der Jülicher Krippeneröffnung

Trotz Corona und schlechtem Wetter : Viele Teilnehmer bei der Jülicher Krippeneröffnung

Obwohl die traditionelle Krippeneröffnung in Jülich wegen der Corona-Pandemie in einer abgespeckten Version stattgefunden hat, waren viele Menschen dabei.

Das Coronavirus schwebte wie ein Damoklesschwert über Jülich, und das Wetter zeigte sich auch nicht von der besten Seite. Dennoch trafen sich zahlreiche Menschen jetzt zur feierlichen Krippeneröffnung im „Grünen Haus“.

Zum 23. Mal öffnete die Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße/Grünstraße die Tore der beliebten Krippe. Bevor Altbürgermeister Dr. Peter Nieveler — wie seit vielen Jahren — die Besucher, besonders aber die vielen Kinder begrüßte, richtete der Vorsitzende der Straßengemeinschaft, Ulrich Backhausen, im Gewand des Nikolaus Worte des Dankes an die vielen Helferinnen und Helfer, die Hunderte von Arbeitsstunden ehrenamtlich an der Krippe bauten und bastelten.

Seit mehr als 15 Jahre hüllt sich Backhausen zur Krippeneröffnung in das Kostüm des Nikolaus und verteilt Geschenke an die Kinder. Ihm zur Seite stand in diesem Jahr der „Hans Muff“ Josef Nobis, Kassierer der Straßengemeinschaft. Umrahmt wurde die Veranstaltung von weihnachtlichen Klängen der Musikschule Jülich. Die Leiterin der Stadtbücherei Jülich, Birgit Kasberg, las eine Geschichte zur Weihnachtszeit.

Bevor Josef Nobis und der stellvertretende Bürgermeister der Stadt, Günter Engels, die Holztüren der Krippe öffneten, sprach auch Engels noch einige Worte des Dankes. Er richtete ein großes Lob an das Engagement der Straßengemeinschaft.

In der Dämmerung erstrahlte das erste Krippenbild „Verkündung“ und die Augen der neugierigen Kinder leuchteten. Im Anschluss an den Festakt verteilte der Nikolaus Geschenke an die vielen Kinder. „Es sind viel mehr Menschen gekommen, als ich in der jetzigen Corona­lage und der abgespeckten Feier ohne Schafe und ohne Kaffee oder Glühwein erwartet habe. Der Anblick der Besucher ist ja auch ein Stück weit Anerkennung für die viele Arbeit“, betonte Backhausen.

Die Krippe, mit den noch folgenden Themenbildern „Herbergssuche“, „Geburt Jesu“ und die „Heiligen drei Könige“, wird noch bis Mitte Januar geöffnet sein.

(ma.ho)