Jülich: Verstärkung aus den Niederlanden bei der Jamsession im Franziskaner

Jülich : Verstärkung aus den Niederlanden bei der Jamsession im Franziskaner

Sie sind in Jülich und beim Jülicher Jazzclub schon lange keine Unbekannten mehr: „Niek and Friends“ wirkten bei der Jazznacht mit und auch zur monatlichen Jamsession durften die Jazzfreunde ihren Dixieland und New Orleans Jazz genießen.

Arnold Lipca (Tuba), Rinus van Loom (Banjo) und Nick Duchateau (Klarinette) sind drei erfahrene Jazzmusiker und in etlichen Formationen aktiv. Doch gerne treten sie im Trio auf, macht das ihre Musik doch transparent. Die Stärke jedes einzelnen Instruments kommt so bestens zur Geltung.

Alte Spielstätte, neuer Wirt

So hielten sie es auch wieder zur Jamsession im Jülicher Franziskaner. „Alte Spielstätte, neuer Wirt“, stellte Les Webb zufrieden fest, der die Musiker und Gäste im Namen des Jazzclubs begrüßte. Ein Dankeschön richtete er an Sven Reichert, der seit kurzem den Franziskaner führt und dem Jazzclub auch weiterhin ein Domizil für seine Veranstaltungen bieten will.

Neu war allerdings, dass sich die Jazzfreunde nicht im Keller — er befindet sich im Umbau — sondern oben im Lokal trafen. Der Begeisterung an der Musik tat dies keinen Abbruch und so legte das Trio aus den Niederlanden richtig los. Sie begannen mit dem Klassiker „Chinatown, my Chinatown“ um mit dem Stück „Do you know what it means, to miss New Orleans“, das durch Louis Armstrong Berühmtheit erlangte, durchzustarten.

Eine besondere Schwäche hat das Trio für Sidney Bechet. Von ihm hatten sie gleich mehrere Stücke wie beispielsweise „Waste no tears“ , „Si tu vois ma mere“ oder „Premius Ball“ auf ihrer Setliste. Wie es sich für eine Jamsession gehört, klinkten sich später einige Musiker ein, um mit den Freunden aus den Niederlanden zu musizieren.

(Kr.)