Jülich: Verheyen auf der Suche nach Europa

Jülich: Verheyen auf der Suche nach Europa

„Wo wirkt Europa?” - Dieser Frage geht man auch im Forschungszentrum Jülich intensiv nach. Man hat hier schon längst die Zeichen der Zeit erkannt, sich Europa immer weiter angenähert und Kontakt zum europäischen Parlament aufgenommen.

In der Vergangenheit besuchten daher immer häufiger europäische Parlamentarier die Forschungseinrichtung, die mit mehr als 4600 Mitarbeitern vor allem im Bereich der generischen Schlüsseltechnologien arbeitet und nicht nur für die Region eine bedeutende Rolle spielt. Nun besuchte auch die Aachener Europaparlamentarierin Sabine Verheyen (CDU) die Einrichtung und wurde vom Vorstandsvorsitzenden Prof. Achim Bachem begrüßt.

Das Gespräch gesucht

Er stellte der Europapolitikerin die Struktur und die Arbeitsbereiche der Einrichtung vor. In Institut für Bio- und Geowissenschaften- Physiologie und Phänotypisierung informierte sie sich über den Bereich Bioökonomie, besuchte anschließend das Institut für Energie und Klimaforschung sowie das Super Computing Centre.

Sabine Verheyen und ihren Kollegen in Brüssel ist selbstverständlich bewusst, welch bedeutende Rolle das Jülicher Forschungszentrum auf europäischer Ebene spielt. Deshalb, so betonte sie bei ihrem Besuch, wollte sie sich selbst ein Bild davon machen, wo hier Europa bereits wirkt, wo es gut läuft, wo es noch hakt und wo sie unterstützend tätig werden kann.

Dabei ging es ihr vor allem um den Bereich der modernen Kommunikation. Um Nutzen, Risiken und Gefahren gegeneinander abwägen zu können, suchte sie das Gespräch mit Fachleuten und wollte sich über Möglichkeiten der Vernetzung informieren.

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