Verein Kleine Hände Jülich wird dank ETC-Spende mobil

Hilfe für Familien und Kinder : Kleinen Händen Jülich zur Mobilität verholfen

„Wir leben zu einem guten Teil von den Spenden und natürlich von den vielen vielen helfenden Händen und Unterstützern unseres Vereins“, sagt Dorothee Schenk, die die Kleinen Hände seit sechs Jahren leitet.

Das sei in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung: Derzeit hätten sich etwa zehn Schwangere bei den „Kleinen Händen“ gemeldet, die ohne jede Grundausstattung vor der Niederkunft stehen und schon gar nicht über einen Kinderwagen verfügen. Die werdenden Mütter werden fast alle in den kommenden acht Wochen, einige zum Jahresanfang, entbinden. Von der 70-Euro-Pauschale, die von Amts wegen den Familien zur Verfügung gestellt werden, sei in der Regel kein gebrauchsfähiger Kinderwagen zu bekommen.

Das Unternehmen ETC Deutschland unterstützt die „Kleinen Hände“ in Jülich jetzt mit einer Spende in Höhe von 4000 Euro. Das Jülicher Hochtechnologieunternehmen setzt damit sein Engagement für gesellschaftliche, kulturelle und soziale Projekte in der Region fort. „Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Kleinen Hände, die hier in Jülich so viel für bedürftige Familien und Kinder getan haben, freuen wir uns, mit dieser Spende einen Beitrag leisten zu können“, betont Georg Blömer, Prokurist von ETC Deutschland, der den Scheck zusammen mit seinem Kollegen Maurice Emunds überbrachte. „Wir sind sehr froh, dass wir spontan auf offene Ohren gestoßen sind“, betont die Vereinsvorsitzende. Im Zuge der Jubiläumsfeier war man ins Gespräch gekommen und sofort erklärten die ETC-Vertreter sich zur Hilfe bereit.

„Mobil“ gemacht werden sollen auch „größere kleine Hände“. Hier geht es vor allem um die Förderung zur Selbstständigkeit für Kinder und Jugendliche, die per Fahrrad den Schulweg oder die Strecke zu Vereinsaktivitäten zurücklegen müssen. „Hierbei hilft uns die Zusammenarbeit mit den örtlichen Fahrradhändlern, die unseren Verein bei der Suche nach verkehrstüchtigen Gebrauchträdern immer tatkräftig zur Seite stehen“, erklärt Dorothée Schenk. Sie dankte ETC Deutschland.