Jülich: Unterschiedliche Ansichten zu einem Unentschieden

Jülich : Unterschiedliche Ansichten zu einem Unentschieden

„Wir haben Einbahnstraßen-Fußball gesehen, wir haben viele Torchancen nicht verwerten können. Somit haben wir zwei Punkte verloren“, stellte nach dem Spiel im eigenen Stadion gegen die Viktoria aus Birkesdorfs „Zehner“-Obmann Robert Musiol fest. Am Ende von 90 Minuten hatte der Gastgeber damit nur ein 1:1 geholt.

Gästecoach Lars Sachße war mit dieser Punkteteilung allerdings zufrieden. „Im Moment schaffen wir es nicht, zwei gute Halbzeiten hin zu bekommen. Die erste Hälfte war sehr ordentlich, nach der Pause hat Jülich konstant aufs Tempo gedrückt, war überlegen.“ Dass Birkesdorf glücklich das 1:0 (13.) geschossen hatte, war dem Viktoria-Trainer bewusst. Denn sein Torschütze Dominic Teichert hatte von einem Rückpass profitiert, den der Jülicher Krügermeier seinem Torhüter Wolters zugedacht hatte. Der Ball kam aber nicht da an, wo der Keeper stand. „So eine Chance lässt man sich dann natürlich nicht entgehen“, schmunzelte Sachße. Er bmängelte allerdings, dass seine Mannschaft nach der Führung zwei oder gar drei gute Kontermöglichkeiten nicht konsequent zum Abschluss brachte.

Das traf auch auf die „Zehner“ zu, die im ersten Durchgang durch den späteren Torschützen Marvin Büttner — er traf in der 90. zum 1:1-Ausgleich — und Thomas Hoffmann hätten jubeln können. „Aber sie haben die Chancen ebenso leichtfertig vergeben wie alle anderen nach der Pause“, hob Musiol hervor.

Der SC Jülich 10/97 muss am kommenden Sonntag zum TuS Schmidt, die Birkesdorfer haben Heimrecht gegen den SC Merzenich.

(hfs)