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TuS Aldenhoven richtet Trainingscamp aus

Ringen : Junge Ringer knüpfen Freundschaften

Dass Jugendarbeit beim TuS Aldenhoven großgeschrieben wird, zeigte das gemeinsame kameradschaftliche Trainingscamp in der Sporthalle der Aldenhovener Grundschule.

Der Vorstand der Fachschaft Ringen hatte, mit tatkräftiger Unterstützung der Gemeinde Aldenhoven, die Jugendabteilung des KSV Krefeld und einige Jugendringer aus der Region Aachen, im Alter von sechs bis 17 Jahren, zu einem gemeinsamen Trainingswochenende eingeladen. 60 Jugendliche mit acht Betreuern waren der Einladung gefolgt.

Unter der Anleitung des Trainerstabes Mohamed Zeggai (TuS Aldenhoven), Jochen Heffner (Germania Krefeld) und Christian Maier (Bundesliga-Ringer 1. Mannschaft der Red Devil’s Heilbronn), wurde am späten Freitagabend die erste Trainingseinheit absolviert. Das Abendessen wurde, wie auch die anderen Mahlzeiten an den nächsten Tagen bei herrlichem Sonnenschein, im Freien vor der Sporthalle gegessen.

Durch die gemeinsame Leidenschaft Ringen, fanden die Sportler schnell zu einander und neue Freundschaften wurden geschlossen, die sich über das Wochenende festigten.

Vor dem Frühstück, bei noch angenehmer Temperatur, gestaltete sich die erste Samstagtrainingseinheit in einem Dauerlauf quer durch den Ort zum Römerpark und zurück.

Die Trainingsgruppe startete gemeinsam von der Sporthalle und fand sich auch dort wieder zusammen. Das war nur möglich, da die älteren oder stärkeren Läufer sich um die Jüngeren gekümmert haben.

Nach dem Frühstück wurde dann wieder in der Halle, mit angemessenen Erholungspausen, bis zum Mittagessen trainiert.

Es war toll anzusehen, wie die Sportler diszipliniert hintereinander ohne Murren zum Essensempfang in einer Reihe standen. Am Nachmittag wurden Paarungen, nach Alter und Gewicht entsprechend, zusammen gestellt und Wettkämpfe durchgeführt. Ausgepowert und hungrig wurde gemeinsam gegrillt.

Die Kinder durften nun Ihre wohlverdienten Spaßstunden voll auskosten und bauten sich Parcours unter Aufsicht der Betreuer und tobten sich voll aus. Die Betreuer mussten natürlich auch ran.

Es muss nicht besonders erwähnt werden, dass die Sportler an diesem Abend nur noch früh schlafen wollten. Nach vier harten Einheiten gab es am Sonntagmorgen nur noch eine Spaßeinheit, bevor die Matten weggeräumt und die Halle so verlassen wurde, wie die Gruppe sie am Freitag vorgefunden hatte.

Dass diese Begegnung wiederholt werden soll, darin waren sich alle Beteiligten einig.