Jülich: TTC Indeland zeigt vor dem Pflichtsieg Respekt

Jülich: TTC Indeland zeigt vor dem Pflichtsieg Respekt

Nach dem überzeugenden 6:1-Heimsieg gegen den 1. FC Saarbrücken schwebt der TTC Indeland Jülich irgendwo zwischen Himmel und Hölle der 2. Tischtennis-Bundesliga. Dieses Schicksal teilt er mit 90 Prozent aller Zweitligisten.

Fast alle Teams rutschten bis auf drei Zähler zusammen, lediglich Jülichs nächster Gegner, der TTC Ruhrstadt Herne, scheint als Schlusslicht der Liga abgeschlagen. So treten die Indeländer am Sonntag um 15 Uhr dort an, um einen Pflichtsieg zu landen.

Die bittere 0:6-Heimniederlage gegen Herne aus der vergangenen Saison stößt den Jülichern immer noch etwas übel auf. „So etwas darf uns nicht mehr passieren. Alle erwarten von uns einen Sieg, und das muss auch unser Anspruch sein. Aber wir dürfen Herne in keinem Fall unterschätzen; an einem guten Tag können sie jeder Mannschaft ein Bein stellen“, weiß TTC-Cheftrainer Miroslav Broda.

Doch die jüngsten Siege gegen Frickenhausen und Saarbrücken lassen die Jülicher mit stolzer Brust nach Herne fahren. Die glänzende Form von Spitzenspieler Jean, der wiedererstarkte Oostwouder und die stabilen Ozawa und Mühlbach untermauern die Favoritenstellung der Indeländer massiv.

(js)
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