Jülich: TTC Indeland Jülich: Höchste Zeit für Punkte gegen den Abstieg

Jülich: TTC Indeland Jülich: Höchste Zeit für Punkte gegen den Abstieg

Mitten im karnevalistischen Trubel treten die Tischtennis-Profis des TTC Indeland Jülich in der Jecken-Hochburg beim 1. FSV Mainz 05 am Samstag (18.30 Uhr ) an. Profi-Sport gegen fünfte Jahreszeit. Dabei hatte TTC-Präsident Mike Küven durch Heimrechttausch noch verhindert, dass die Partie auf den Sonntag gefallen ist, wie ursprünglich vom Verband angesetzt.

Es bleiben den Indeländern noch sechs Begegnungen, um die notwendigen Punkte zu holen, die einen möglichen Abstieg verhindern. Deshalb wird die Mannschaft auch in stärkster Besetzung beim Tabellen-Siebten antreten. Die Gastgeber haben vier Punkte Vorsprung vor den Jülichern. „Gerade gegen die Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte müssen wir gewinnen“, forderte deshalb Trainer Miroslav Broda.

Das Hinspiel verlor der TTC, auch weil nur die Hälfte der Stammspieler zur Verfügung stand. Beachtlich schlug sich dabei Dragos Olteanu, der beide Einzel gewann und sich mit Marc Preuss im Doppel vier Sätze lang wehrte. Deshalb soll Olteanu in Mainz auch im Doppel eine Chance bekommen. „Dragos passt als Doppelspieler besser zu Brian Afanador“, erklärte der Trainer. „Sein Rückschlagspiel ist besser, so dass Brian effektiver angreifen kann.“ Ob diese Rechnung aufgeht, wird sich zeigen. Aber die beiden haben bereits beim Spitzenreiter Saarbrücken II erfolgreich bewiesen, dass mit den Doppeln des TTC Punkte zu holen sind.

Und Olteanu hatte unlängst gezeigt, dass er ein gutes Auge für Spielkonstellationen und taktische Anweisungen hat. Der Verbandstrainer aus Luxemburg musste gegen Bad Hamm Trainer Broda vertreten und tat dies mit Erfolg. Dabei konnte er nicht verhindern, dass sehr strenge Schiedsrichter die Jülicher an den Rand einer Niederlage brachten. Nervenstärke von Aliaksandr Khanin rettete wenigstens einen Punkt. „Ich glaube nicht, dass die Schiedsrichter selbst hätten korrekt die Angabe ausführen können, die sie forderten“, ärgerte sich Broda, der selbst beruflich verhindert war.

Immerhin bewies die Umstellung von Afanador und Rasmussen auf den Platten Zwei und Drei, dass der TTC Potential besitzt, um den Klassenerhalt zu schaffen. Gegen den 1. FSV Mainz wird eine andere Mannschaft antreten als im Hinspiel.

(tm)
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