Jülich: TTC Indeland absolviert erstes Endspiel um den Zweitliga-Titel

Jülich: TTC Indeland absolviert erstes Endspiel um den Zweitliga-Titel

Die spannende und teilweise turbulente 2. Tischtennis-Bundesliga biegt auf die Zielgerade ein und bietet am Sonntag um 14 Uhr in der Stadthalle Hilpoltstein das „Duell der Gigaten“: Tabellenführer TTC Indeland Jülich gastiert beim punktgleichen Herbstmeister, aktuellen Tabellenzweiten und aussichtsreichsten Verfolger TV 1879 Hilpoltstein, der als Aufsteiger auf jeden Fall eine glänzende Saison abgeliefert hat.

Die halbe Liga schaut nach Mittelfranken, denn die dahinter liegenden Verfolger Bad Königshofen, Frickenhausen und Passau können ebenfalls noch Zweitliga-Meister werden und warten nur darauf, dass sich beide Spitzenteams eine Blöße geben.

Doch die Indeländer sind nach sechs Siegen in Serie die Mannschaft der Stunde. „Wir wollen weiter gewinnen“, ist Trainer Miro Broda so selbstbewusst, dass auch in der Höhle des Löwen ein Erfolg gelingen kann, denn noch haben die Gäste die Entscheidung in der Meisterfrage selbst in der Hand, denn eine Woche später geht es zum aktuellen Tabellendritten nach Bad Königshofen, wo dann ein weiteres „Endspiel um den Titel“ ansteht.

Um ausgeruht in die Partie gehen zu können, reisen Broda und seine Schützlinge bereits am Samstag um 13 Uhr gen Hilpoltstein, wo am Abend eventuell ein lockeres Trainings eingelegt wird. „Wir sind alle heiß auf den Titel“, sagt Trainer Broda, der sich sehr auf das Spiel freut, bereits einen gewissen Nervenkitzel verspürt und den Mannschaftsgeist des TTC-Quartetts preist, das die Siegesserie zusammengeschweißt hat.

Nach dem unerwarteten Remis im Hinspiel gegen den Neuling sind Jean, Mühlbach & Co. vor allem vor den beiden Doppeln gewarnt. „Wir müssen mindestens ein Doppel gewinnen“, bennt Trainer Broda den Schlüssel zum Erfolg, den sich alle wünschen. „Wir müssen das jetzt selber regeln“, vertraut der Altinternationale vor allem auf die eigene Stärke.

So will Lauric Jean, der unter der Woche im Trainingslager mit der belgischen Nationalmannschaft arbeitete, seine Position als bester Spieler der Liga unterstreichen, während Yoshihiro Ozawa nach seinem Wechsel ins untere Paarkreuz zu einer Bank geworden ist, der keinen Gegner zu fürchten braucht. Da Hermann Mühlbach und der wiedererstarkte Ewout Oostwouder keine Laufkundschaft sind, werden Broda & Co. mindestens ein 5:5 holen, denn der ominöse rote Pullover reist auch mit.