Jülich: TTC gratuliert zu Sieg und Meisterschaft

Jülich: TTC gratuliert zu Sieg und Meisterschaft

Im „Finale” um die Meisterschaft in der 2. Tischtennis-Bundesliga Nord bejubelten der SV Siek und die Rekordkulisse am Samstag nach rund fünf Stunden Spielzeit in der kleinen Sporthalle einen hauchdünnen 9:7-Erfolg gegen den TTC Indeland Jülich, womit dem Verein an der Grenze zu Dänemark vorzeitig das Meisterstück gelungen ist.

„Der SV Siek hat verdient gewonnen”, gratulierten die Gäste ihrem Nachfolger zum Titel. Das Zünglein an der Waage waren die Doppel. Am Anfang gewann das TTC-Doppel Walther/Halcour noch. Doch im Schussdoppel war für sie gegen Wang/Cords nichts mehr auszurichten. Die anderen Doppel Jean/Strack und Brosig/Servaty hatten gegen ihre Gegner mit 1:3-Sätzen das Nachsehen.

Kurz vor dem Spielstart ereignete sich ein Missgeschick einer Schiedsrichterin: Bei der Kontrolle des Schlägers von Daniel Halcour verlor sie diesen aus der Hand und der Schläger zeigte nach dem unglücklichen Aufprall einen Riss. Der Oberschiedsrichter hatte zumindest Feingefühl bewiesen und Halcour mit dem Handicap weiterspielen lassen.

In den Einzeln punktete jeder Indeländer einmal. Walther und Jean gegen Deniz Aydin. Brosig bezwang erneut Mikkel Hindersson und Halcour Jakob Asmussen. Strack und Servaty siegten über Daniel Cords. Gegen die Sieker Yansheng Wang und Irfan Cekic gingen die Gäste leer aus.

„Chancen waren genug da”, ärgerte sich Michael Servaty über seinen ersten vergebenen Matchball gegen Cekic und über die Matchbälle von Walther und Strack gegen Wang bzw. Cekic.

„Sechs Einzel- und ein Doppelerfolg reichen nicht aus, um zu gewinnen. Wir gratulieren Siek zur Meisterschaft. Es war toll, hier spielen zu dürfen. Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt”, resümiert TTC-Coach Johannes Dimmig den langen Nachmittag. Erst gegen 3 Uhr in der Nacht kehrte der TTC-Tross heim.

Die Spieler Walther, Brosig, Halcour und Strack sind noch zweimal in dieser Saison, am 9. und 22. ­April, in der Jülicher Nordhalle zu sehen. Danach werden sie die Herzogstadt in verschiedenen Richtungen verlassen.

Die TTC-Jungspunde für die nächste Saison heißen Hermann Mühlbach (TuS Celle), Dmytro Pysar (Ukraine), Gianluca Walther (TTC BW Brühl-Vochem) und Anton Adler (TTC GW Bad Hamm).