Titz: Titzer Spitzen in der Liga stumpf: Beide Skat-Mannschaften abgestiegen

Titz: Titzer Spitzen in der Liga stumpf: Beide Skat-Mannschaften abgestiegen

Die Jahresbilanz des Skatclubs „Titzer Spitzen“ fiel diesmal nicht so gut aus wie gewohnt. Beide Mannschaften stiegen ab, „knapp, aber nicht unverdient“, wie Vereinsvorsitzender Hans-Joachim Wolfram es bei der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal „Haus Buchholz“ mit knappen Worten auf den Punkt brachte.

Die erste Mannschaft musste die Landesliga zugunsten der Verbandsliga verlassen, die zweite stieg aus der Verbandsliga in die Bezirksliga ab. Wieder haben die „Spitzen“ zwei Mannschaften gemeldet und hoffen, „dass wir den Lapsus wieder wettmachen“, so Wolfram.

Über eine glänzende Jahresbilanz darf sich hingegen Heinz Hilgers freuen. Wieder landete er im clubinternen Wettbewerb auf dem Siegertreppchen, diesmal mit einem stolzen Abstand von über 400 Schnittpunkten zum Zweitplatzierten Dieter Wolff. Hilgers schaffte an 17 Spieltagen insgesamt 35 290 Punkte, das ergibt 2075,88 Punkte im Durchschnitt. Wolff sammelte 1639,31 Schnittpunkte und konnte sich damit nur knapp vor dem Drittplatzierten Jupp Henseler behaupten, der es auf 1631,94 Punkte brachte.

Mit gut 1000 Euro Kassenstand und einem „Überhang“ von 130 Euro aus dem Vorjahr leisten sich die „Titzer Spitzen“ weiterhin einen unveränderten Mitgliederbeitrag von 10 Euro jährlich. Der Verein zählt 17 Mitglieder, darunter zwei Neuaufnahmen. Weiterhin wird der Preisskateinsatz von fünf Euro ausgespielt. Pro verlorenes Spiel wird ein Abreizgeld von einem Euro fällig, das in die Kasse geht. Gespielt wird im Modus 40 Spiele am Vierertisch und 30 Spiele am Dreiertisch, die Teilnehmer werden ausgelost.

Weil der 4. Februar auf Weiberfastnacht fällt, finden die gewöhnlich am ersten und dritten Donnerstag des Monats ausgetragenen Spieleabende im Februar aber am 11. und 25. statt, wie gewohnt um 19 Uhr im Vereinslokal. „Weil wir an den Spieleabenden immer so viel Spaß haben“, wird der aufgekommene Vorschlag, im Sommer mal eine gemeinsame Tagesfahrt zu unternehmen, nun mit Wohlwollen bedacht. Die Regularien der Jahreshauptversammlung wurden schnell abgearbeitet, damit die Spieler „wieder an die Karten kommen“. Voller Erwartung wünschten sich die Mitglieder „Gut Blatt“.

(ptj)
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