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Titz: Delegiertentagung des Schützenbezirks Jülich

Schützenbezirks Jülich ehrt neue Majestäten : Fruchtbare Delegiertentagung

Unlängst trat in Titz, dem Heimatort der neuen Bezirkskönigin Claudia Weber, die Herbstdelegiertentagung des Bezirksverbandes Jülich im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften zusammen.

Im Fokus standen hierbei die neuen Bezirksmajestäten, die Neubesetzung verschiedener Vorstandsämter und das nächste Bezirksbundesfest.

Bevor der gastgebende Brudermeister Gerd Leyendecker und Bezirksbundesmeister Christian Klems die Schützen im Titzer Pfarrjugendheim begrüßten, ging der Tagung ein gemeinsamer Gottesdienst mit Bezirkspräses Pfarrer Josef Wolff in der schmucken Titzer Pfarrkirche St. Cosmas und Damian voraus.

Hierbei wurden Claudia Weber (Titz) als Bezirkskönigin, Lea Surma (Jülich) als Bezirksprinzessin, Samuel Kieven (Welldorf) als Bezirksschülerprinz, Tim Steinicke (Koslar) als Bezirksbambiniprinz und Wolfgang Flotow (Aldenhoven) als Bezirksehrenkönig mit der Segnung und Überreichung ihrer Insignien gekrönt und offiziell in Amt und Würden erhoben.

Nachdem der verstorbenen Schützenbrüder durch Pfarrer Wolff gedacht worden war, stellte Bezirksschriftführer Jürgen Berg die Anwesenheit fest und verlas das Protokoll der letzten Delegiertentagung. Mit herzlichen Dankesworten verabschiedet wurden schließlich die scheidenden Bezirksmajestäten Walter Wittig, Lisa Schneiders, Paul Sieben, Kimberly Cremanns und Wolfgang Schiffer.

Der stellvertretende Brudermeister der Welldorfer Bruderschaft, Toni Oligslagers, blickte zurück auf ein sehr gelungenes und von der Bevölkerung als beeindruckend angenommenes Bezirksbundesfest 2019. Einen Ausblick auf das Bezirksbundesfest im kommenden Jahr gab der Brudermeister der St. Sebastianus-Schützen Müntz, Johannes Hintzen.

Dort wird vom 5.bis 8. Juni das Bezirksfest zusammen mit dem 550-jährigen Bestehen der Bruderschaft gefeiert. Der Festkommers mit Aufführung des Großen Zapfenstreichs bildet am Freitag den Auftakt, der Samstagabend mit „Kasalla“, „Kempes Feinest“ und „Upload“ sowie der große Festzug am Sonntagnachmittag bilden die weiteren Eckpunkte des Festes.

Das Bezirksbundesfest für das Jahr 2021 wurde daraufhin in einen der kleinsten Orte des Jülicher Landes vergeben, genauer gesagt an die St. Hubertus-Schützenbruderschaft Altenburg.

In das seit dem Frühjahr vakante Amt des stellvertretenden Bezirksschatzmeisters wurde einstimmig Jörn Sieben (Welldorf) gewählt. Einig waren sich die Delegierten, dass für die Betreuung der „Neuen Medien“ und die damit einhergehenden datenschutzrechtlichen Erfordernisse ein Medienbeauftragter in den Bezirksvorstand installiert werden muss. Hier wurde ebenfalls einstimmig Oliver Schellkes (Welldorf) gewählt.

Abschied nehmen hieß es von der langjährigen Bezirksjungschützenmeisterin Petra von Czapiewski, die das Schiff „Jungschützen“ seit vielen Jahren durch Höhen und Tiefen geführt hatte. Ihr folgt Ute Wüllenweber (Hoengen) nach, unterstützt von Felicitas Wittig (Koslar). Nach herzlichen Worten des Dankes an ihre Vorgängerin gab Ute Wüllenweber einen Ausblick auf die im kommenden Jahr geplanten Veranstaltungen mit der Schützenjugend, wozu neben den Staffeltagen ein Zeltlager, ein Tagesausflug und eine Weihnachtsfeier gehören werden.

Mit Thomas Werth (Welldorf) erhielt auch Bezirksschießmeister Walter Wittig einen neuen Stellvertreter. Wittig berichtete von den Staffeltagen, den laufenden Rundenwettkämpfen und den Bezirksmeisterschaften zu Beginn des kommenden Jahres. Er kündigte das Ausschießen des Bambiniprinzen mit dem Lichtgewehr auf einen virtuellen Vogel an und dankte seinem Team sowie der Bruderschaft aus Lich-Steinstraß für einen sehr gelungenen Bezirksvogelschuss im vergangenen Oktober.

Erneuten Diskussionsbedarf barg das Thema „Nachwuchsförderung“ im Freihandbereich in sich, welches im Kreis der Schießmeister demnächst erneut aufgegriffen werden soll.

Nachdem noch Heinz Esser (Koslar) als neuer Kassenprüfer die Nachfolge von Jörg Sieben angetreten hatte, durften Bezirksbundesmeister Christian Klems und Präses Pfarrer Josef Wolff eine zukunftsweisende und durchaus produktive Delegiertentagung schließen.