Tennis-Bezirksmeisterschaften bei Rot-Weiß Jülich

Bezirksmeisterschaften : Tennisasse schlagen in Jülich auf

Die Tennisplätze vom TC Rot-Weiß Jülich werden in diesen Tagen viel bespielt. 95 Jugendliche und 68 Erwachsene treten dort bis zum 22. Juni gegeneinander an – bei den Bezirksmeisterschaften.

Zum ersten Mal werden sie für die Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren und die Erwachsenen gleichzeitig ausgetragen. Einer der Spieler ist der 17-jährige Philipp Lauprecht. Er hat sich erstmals für die Bezirksmeisterschaften qualifiziert. Das bedeutet für ihn im besten Fall drei Spiele, im schlechtesten nur eins, denn es herrscht K.-o.-System. Mit seinen 17 Jahren ist Lauprecht schon recht erfahren. Seit elf Jahren spielt er bereits Tennis. Der Sport habe für ihn einen ganz besonderen Reiz: „Ich finde, Tennis ist der einzige Sport, wo man, wenn man gut spielt, auf sich stolz sein kann, und wenn man schlecht spielt, alleine für sich verantwortlich ist“, sagt er. Es ist das letzte Jahr, das er in der U18 spielt, danach nimmt er bei den Herren teil.

Die Erwachsenen spielen bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften in fünf Disziplinen. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Es konnte erstmals keine Damenkonkurrenz gebildet werden, da zu wenig Anmeldungen eingingen. Die zwölf Disziplinen der Jugendlichen (U10, U11, U12, U14, U16, U18, jeweils aufgeteilt in Jungen und Mädchen), sind hingegen alle zustande gekommen. Die unter Zehnjährigen haben schon vorigen Samstag um die Bezirksmeisterschaft gespielt. Bei diesen noch sehr jungen Tennisspielern wurden neben den Spielen auch Motorikübungen gewertet.

Für die Bezirksmeisterschaften des Tennisbezirks Aachen-Düren-Heinsberg wurde gezielt das Gelände von RW Jülich gewählt – nicht nur, weil Jülich für den Bezirk geographisch sehr zentral liegt, sodass alle Teilnehmer nicht weit anreisen müssen, sondern vor allem wegen seiner großen Anlage mit 13 Plätzen. Bleibt nur zu hoffen, dass auch das Wetter mitspielt.

Solange die Sonne scheint, gibt es keine Probleme: Hitze ist laut Rainer Schätzler von der Turnierleitung nämlich kein Grund, ein Spiel abzubrechen. Erst, wenn der Platz durch starken Regen unbespielbar werde, könnten Spiele nicht stattfinden. Bis Samstag tritt das hoffentlich nicht ein, da werden um 13 und um 15 Uhr die Endspiele ausgetragen. Bei den Finals, aber auch bei den Spielen an den Tagen davor, kann man kostenlos zuschauen.

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