Synagoge Rödingen: Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Synagoge Rödingen : Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des „Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ findet am Sonntag, 27. Januar, im LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen, Mühlenend 1, eine Veranstaltung statt.

Sie beginnt um 14.30 Uhr und trägt den Namen „...und die Katastrophe kam. Erich Kästner und die Kriege“, mit Rezitation und Gesang von Johannes Göbel und Martin Mock.

Erich Kästner war einer der wenigen intellektuellen Gegner des Nationalsozialismus in Deutschland. In Rezitation und Gesang setzen Johannes Göbel und Martin Mock einen inneren Dialog Kästners in Gang, indem sie seinen Tagebuchnotizen aus der Endphase des Zweiten Weltkrieges auszugsweise von Martin Mock vertonte Gedichte des Autors der Jahre 1929 bis 1931 gegen­überstellen. Seine Appelle und Mahnungen treffen somit auf die sich wiederholende Realität.

Johannes Göbel studierte Jura in Münster, Tübingen und Bonn. Von 1979 bis 2006 arbeitete er als Verbands­jurist. Seit 2006 ist er als künstlerischer Fotograf tätig und war Kurator diverser Ausstellungen.

Martin Mock studierte Jura in Bochum und Münster. Seit 1979 arbeitet er als Rechtsanwalt. Seine bereits als Schüler betriebene Vertonung von Gedichten Erich Kästners setzte er ab 2008 fort.

Zusammen entwickeln Göbel und Mock seit 2013 ihr gemeinsames Projekt „Joachim Ringelnatz trifft Erich Kästner“.

Der Eintritt zur Veranstaltung kostet drei Euro inklusive Besichtigung der Gebäude und der Dauerausstellung.

Weitere Informationen gibt es auch online unter www.synagoge-roedingen.lvr.de.

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