Jülich: Tag der Krankenpflege: Ein Dankeschön an das Personal

Jülich : Tag der Krankenpflege: Ein Dankeschön an das Personal

Zeitnahe am Internationalen Tag der Krankenpflege, der am Geburtstag von Florence Nightingale weltweit gefeiert wird, bedachte die Leitung der Gut-Köttenich-Gruppe ihr Personal mit einem ausgiebigen Grillfest und einer persönlichen Aufmerksamkeit für jeden Beschäftigten.

In Gedenken an die Initiatorin der modernen Kranken- und Altenpflege „möchten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an diesem Tag besonderen Dank zukommen lassen“, hieß es in der Begründung von Geschäftsführer Raoul Pöhler. In allen Einrichtungen des Unternehmens, das mit seinen Wohnanlagen für Senioren und Menschen mit Behinderung bestrebt ist, Orte zum „wirklich Wohlfühlen“ für die Pflegebedürftigen anzubieten, wurde zum ersten Mal gleichzeitig gefeiert.

Von der Eifel bis zur Euregio hieß es für die vielen im Hintergrund tätigen Angestellten unter anderem in Aldenhoven, Neu-Pattern, Linnich und in Jülich, den Grill anzumachen und ein gemütliches Beisammensein zu genießen. In der Jülicher Wohnanlage „An der Zitadelle“ für Senioren und Behinderte freuten sich die rund 100 Beschäftigten über die Wertschätzung ihrer Arbeit, die mit diesem Fest und den individuell angepassten Gutscheinen zum Ausdruck kam.

Betrieb ruht nicht

„Wir nutzen diesen Abend zu einem ruhigen Austausch, zu dem wir sonst keine Gelegenheit haben“, sagte die Einrichtungsleiterin Claudia Blecher. Nicht alle Mitarbeiter konnten an den Feierlichkeiten teilnehmen, viele gingen ihren alltäglichen betrieblichen Aufgaben nach. Die von Blecher im Namen des Geschäftsführers ausgesprochenen Dankesworte galten jedoch ausnahmslos jedem einzelnen Mitwirkenden.

„Die Bewohner kommen grundsätzlich wegen der Pflege zu uns, weil sie alleine zu Hause nicht zurechtkommen“, sagte sie, „aber wenn sie hier sind, dann sind alle Berufsgruppen gleich wichtig“. Sie unterstrich die Bedeutung der verschiedenen Bereiche von der Pflege und Physiotherapie über die Hausreinigung, die eigene Küche, die Rezeption bis hin zur Haustechnik und dem Service „Essen auf Rädern“.

„Die Einrichtungsleitung ist hier noch am unwichtigsten“, lautete ihre bescheidene Einschätzung zum laufenden Betrieb der Wohnanlage. Das Wohlwollen der Bewohner ist das wichtigste Ziel und dieses kann nur mit einem zufriedenen Mitarbeiter-Team erreicht werden, lautet die Devise des Unternehmens.

Ina-Simone Bertram-Thiel, Leiterin des Bereichs „Beschäftigungstherapie“, beschrieb das Arbeitsklima und das Miteinander zwischen den Arbeitskollegen als „eine zweite Familie“. Hoch geschätzt werden hier die vielen sowohl internen als auch externen Fortbildungsmöglichkeiten, die in allen Berufszweigen seitens der Geschäftsführung angeboten werden. „Es ist ein guter Platz zum Arbeiten“, bestätigten auch die anderen Mitarbeiter.

Die allgemeine Meinung lautete, in der Gut-Köttenich-Gruppe wird die optimale Leistung der Mitarbeiter durch die stete Berücksichtigung ihrer Interessen und Bedürfnisse erreicht. Die ausgelassene Stimmung und die familiäre Atmosphäre der „Betriebsfeier“ zeugten von einer gelungenen „Unternehmensstrategie“.

(mavo)
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