Linnich: Tag der gesunden Ernährung im St.-Josef initiiert

Linnich: Tag der gesunden Ernährung im St.-Josef initiiert

Das St. Josef-Krankenhaus Linnich beteiligt sich am Tag der gesunden Ernährung, den der Verband für Ernährung und Diätetik (VFED) bereits zum 20. Mal initiiert.

Unter dem Thema „Ernährung im Alter: gesund alt werden - gesund bleiben“ informieren am Dienstag, 7. März, Diplom-Oecotrophologin Christiane Hubig und Diabetesassistentin Marion Straka-Schmitz alle Interessierten von 10 bis 14 Uhr im Foyer des Linnicher Krankenhauses.

Am Informationsstand erfahren die Gäste Wissenswertes über altersbedingte Veränderungen von Organen, Anforderungen an die Ernährung von Senioren, Risiken einer Mangelernährung, Essen und Trinken bei Kau- und Schluckstörungen, Essen und Trinken bei Demenz sowie Umgang mit Diabetes im Alter. Auf Wunsch kann ein kurzer Ernährungscheck erfolgen.

Das Thema „gesundes Altern“ nimmt aufgrund der demografischen Entwicklung einen großen Stellenwert ein. Eine ausgewogene Ernährung spielt auch bei der Prävention von altersbedingten Erkrankungen und der Erhaltung von Lebensqualität eine wichtige Rolle.

Auch in Industrieländern kann bei älteren Menschen Mangelernährung auftreten: Dabei muss zwischen Unterernährung und einer Fehlernährung unterschieden werden. Bei einer Unterernährung kommt es oft auch zum Verlust der Muskelmasse, und betroffene Menschen fühlen sich insgesamt geschwächt, antriebslos und müde.

Eine Fehlernährung entsteht in der Regel durch einseitige Ernährung, dem Körper fehlen bestimmte Nährstoffe. Symptome wie beispielsweise stumpfe Haare, Entzündung der Mundschleimhaut, schuppiger Hautausschlag, oder auch Verwirrtheit und periphere Neuropathien (wie Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Beinen) können auf eine Fehlernährung hinweisen.

Im St. Josef-Krankenhaus wird jeder neue Patient einem entsprechenden Screening auf Mangelernährung unterzogen. Bei bestätigtem Anfangsverdacht erfolgen weitere Maßnahmen.

Eine optimierte Ernährung unterstützt des Weiteren dabei, Spätfolgen bei Diabetikern zu vermeiden, da immer mehr ältere Menschen an einer diabetischen Stoffwechsellage, also einem erhöhten Blutzuckerspiegel, leiden.

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