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Jülich: Straßenverkehrsamt bleibt stur

Jülich : Straßenverkehrsamt bleibt stur

Wer von der Autobahn 44 kommend in den Kreisverkehr an der Anschlussstelle Jülich-West einfährt, der hat schon mal Begegnungen der gefährlichen Art.

Zwei durch Markierungen gekennzeichnete Fahrspuren führen auf das Rondell zu. Im Rondell hingegen wird die Markierung nicht fortgesetzt. Immer wieder schneiden sich beim Einfahren Wagen gegenseitig. Was tun?

Ein Ortstermin mit so genannten Fachbehörden, der Bezirksregierung Köln, dem Landesbetrieb Straßenbau, der Polizei, der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Düren und der Stadt Jülich brachte keine Änderung.

„Um die Leistungsfähigkeit des Kreisverkehrs zu erhalten”, werden die Zufahrten nicht einstreifig markiert. „Die Fahrbahn des Kreisels erhält auch keine Mittelmarkierung”, da neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, „dass eine solche Maßnahme keine Verbesserung der Verkehrssicherheit bringt”, hieß es jetzt im Ausschuss für Planung, Umwelt und Bauen.

Immerhin: Als Vorbeugung gegen Falschfahrer auf dem „Bypass” dienen so genannte Bischofsmützen (ca. 30 Zentimeter hohe „Hütchen”) als zusätzlich optische Trennungen montiert. Jülich ist machtlos: Änderungen seitens der Stadt sind nicht möglich.