Jülich: Stadtwerke lassen Weihnachten strahlen

Jülich: Stadtwerke lassen Weihnachten strahlen

„Ich hätte es mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können, dass die Weihnachtsbeleuchtung durchgängig so genial sein wird”, frohlockte Ute Werner, die zu einem Vorgespräch zum Thema Weihnachtsaktivitäten der Jülicher Werbegemeinschaft eingeladen hatte.

Die Rede war vom Weihnachtslichtprojekt der Stadtwerke, die sich dazu entschlossen haben, „ein bisschen zur Attraktivierung der Innenstadt Jülichs beizutragen”, wie Geschäftsführer Ulf Kamburg es ausdrückte. Nichts lag näher, als sich im Kerngeschäft, also in Licht- und Energieprojekten zu engagieren. Das von den Stadtwerken voll finanzierte Projekt wird in den drei Jahren seiner Dauer sukzessive die Weihnachtsmarktbeleuchtung ersetzten beziehungsweise ergänzen.

Die innovative Beleuchtung mittels einer speziellen LED-Technik zielt neben der Attraktivierung der Kernstadt auf eine Kostensenkung der Werbegemeinschaft wie auf eine allgemeine Energieersparnis ab. Eine Kostprobe gibt es bereits zur Weihnachtsmarkteröffnung am Donnerstag, 22. November, gegen 16.15 Uhr, „per Zauberhand, kurz bevor die Kutsche abfährt”, so Friederike Hirth von den Stadtwerken. An diesem Eröffnungstag zieht die Kutsche feierlich mit Weihnachtsmann und Blaskapelle gegen 16.45 Uhr vom Alten Rathaus zum Schlossplatz, wo um 17 Uhr der Bürgermeister oder einer seiner Stellvertretender gemeinsam mit dem Werbegemeinschaftsvorsitzenden Wolfgang Hommel den Markt eröffnen wird.

„Gott sei Dank sind alle Weihnachtsbuden voll belegt, sie werden gerade gestrichen”, dokumentierte Gerd Willy Cremanns den wirtschaftlichen Aspekt. Der Weihnachtsmarktbetrieb startete 1972, feiert also nun sein 40-jähriges Jubiläum. Das Großereignis wird mit einem Feuerwerk zum Abschluss des verkaufsoffenen Abends am 7. Dezember ab 21 Uhr gefeiert, wie es alle fünf Jahre der Fall ist. Bis einschließlich zum 23. Dezember wird der Markt montags bis freitags von 10 bis 19.30 Uhr, samstags von 10 bis 20 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr geöffnet sein. Ausnahme ist der Totensonntag am 25. November, wenn lediglich von 18 bis 21 Uhr geöffnet werden darf.

Wunschzettelstunde

Jeden Montag von 16 bis 18 Uhr wird eine Wunschzettelstunde mit dem Nikolaus gehalten, die bereits im dritten Jahr Tradition ist. Ganz nebenbei ermittelt die Werbegemeinschaft auf diese Weise, „wo die einzelnen Kunden herkommen”. Jeden Donnerstag um 15, 16 und 17 Uhr unterhält ein Kasperl im Zelt die Kleinsten und ihre (Groß)eltern.

Jeden Freitag ist zur Belebung des Markttreibens ein Familientag angesetzt: „Jede Weihnachtsbude wird an diesem Tag ein ermäßigtes Angebot haben”, verspricht Cremanns. Jeden Samstag fährt Hans-Toni Bebber als Nikolaus mit diversen Schlitten oder Kutschen von 14 bis 16 Uhr rund um den Weihnachtsmarkt, ein bei den Jüngsten sehr beliebtes Unternehmen. Abfahrt ist jeweils gegenüber der Postapotheke. Jeden Samstag und Sonntag gibt es von 15 bis 17 Uhr ein Bühnenprogramm, während der Nikolaus Süßigkeiten an die Kinder verteilt. Preis-Skatabend ist am Freitag, 14. Dezember, ab 18 Uhr im Zelt.

Der 16. Dezember ist ebenfalls ein verkaufsoffener Sonntag. Was die Weihnachtsmarktbeleuchtung betrifft, „halten wir uns nicht an die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarkts”, betonte Kamburg. Auch später am Abend wird die Herzogstadt noch romantisch beleuchtet sein.

Der Weihnachtsbaum steht bereits und wartet darauf, festlich geschmückt zu werden. Großplakate werden zügig an den Ortsein- und -ausgängen positioniert. Das Weihnachtsmarktangebot ergänzt erstmalig der Welldorfer Krippenbauer Michael Sonnenwald.

Traditionell findet natürlich eine Weihnachtsverlosung statt: Lose mit attraktiven Einzelpräsente und Gutscheine im Gesamtwert von 20 000 Euro werden beim Weihnachtseinkauf in den Geschäften der Werbegemeinschaft an die Kunden verteilt.