Jülich: Stadtverwaltung baut Videoüberwachung weiter aus

Jülich: Stadtverwaltung baut Videoüberwachung weiter aus

Zum dritten Mal in kürzester Zeit sind Gauner in das Neue Rathaus in Jülich eingebrochen. Dabei entstand, so die Stadtverwaltung, ein Sachschäden in Höhe von rund 50.000 Euro.

Ein Fenster wurde eingeschlagen, mehrere Türen wurden eingetreten oder aufgehebelt sowie Schränke gewaltsam geöffnet. Trotz erheblicher Bemühungen schafften die Einbrecher es aber, den alten Tresor zu öffnen, er trug aber erhebliche Schäden davon. Zwar besteht grundsätzlich ein Versicherungsschutz auch gegen Einbrüche, ein erheblicher Teil der Kosten verbleibt dennoch bei der Stadt, betont die Verwaltung.

Allen Vermutungen und Gerüchten zum Trotz: In den Rathäusern werden grundsätzlich keine größeren Summen Bargeld oder Wertgegenstände verwahrt. Die vorhandenen - und zugegebenermaßen beeindruckenden Tresore - lassen zwar gegenteiliges vermuten, beinhalten aber in Wirklichkeit nur Urkunden, Verträge etc.

Die wirklich wichtigen materiellen und ideellen Werte (Bargeld, Bürgermeisterkette, Goldenes Buch der Stadt, Münzen usw.) werden im Tresorraum der Sparkasse sicher aufbewahrt.

Bereits nach den ersten Einbrüchen hatte die Verwaltung zur Sicherung der Rathäuser am Schwanenteich und am Marktplatz erste Maßnahmen ergriffen. So wurden z. B. Gitter angebracht. Auch eine Videoüberwachung wurde teilweise installiert und in Betrieb genommen. Die vom letzten Einbruch aufgenommenen Bilder wurden an die Polizei weitergeleitet, um dort kriminaltechnisch ausgewertet zu werden. Sowohl in den Gebäuden als auch außen werden weitere Kameras installiert. Zudem wird die Polizei zusätzliche Kontrollen an den Rathäusern durchführen. Ferner wurde ein Wachdienst engagiert, der unregelmäßige Kontrollen - auch in den Gebäuden - durchführt.

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