Aldenhoven: Stabile Gebühren in der Gemeinde Aldenhoven

Aldenhoven: Stabile Gebühren in der Gemeinde Aldenhoven

Einstimmig oder mit großen Mehrheiten hat der Aldenhovener Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung die Gebührenkalkulationen der diversen Abgabearten verabschiedet.

Verschoben auf die nächste Sitzung wurde die Gebührenkalkulation im Friedhofswesen, die vom Gemeindeprüfungsamt (GPA) begleitet wird, wo sich indes noch Fragen aufgetan haben, die zunächst zu beantworten sind.

Beim Winterdienst führt die milde Witterung dazu, dass die Gebühr von 0,39 auf 0,23 Euro pro laufendem Meter gesenkt wird.

Einen verringerten Satz gibt es im Bereich Abwasserbeseitigung bei der Schmutzwassergebühr, die von 4,08 auf 3,96 Euro pro Kubikmeter Frischwasserverbrauch sinkt. Eine leichte Anhebung um zwei Cent ist dagegen bei der Niederschlagswassergebühr zu konstatieren, die von 0,75 auf 0,77 Euro pro Quadratmeter versiegelter Grundstücksfläche steigt.

Auf die Gewässerunterhaltungsgebühr 2017 wirkt sich die vom Landtag im vergangenen Juli beschlossene Änderung des Landeswassergesetzes (LWG) aus, das nur noch zwischen versiegelten und unversiegelten Flächen unterscheidet.

In der Gebührenkalkulation für die Abfallbeseitigung finden sich unter anderem die Kostensteigerungen des Dienstleisters wieder. Beim Biomüll ergibt das leichte Senkungen bei der 120 l (78,46 statt 82,79 Euro) und der 240 l-Tonne (140,22 statt 149,44 Euro).

Beim Restmüll haben die gestiegenen Abfuhrentgelte dagegen für Erhöhungen gesorgt: bei der 80 l-Tonne (vierwöchentlich) auf 119 Euro (vorher 109,30); bei 14-tägiger Leerung 155,43 Euro (147,78); bei der 120 l-Tonne 233,15 Euro (221,67); bei der 240 l-Tonne 466,29 Euro (443,34); beim 1100 l-Container 2137,17 Euro (2031,98). Bei den Beistellsäcken steigt die Gebühr auf 5,23 Euro (4,97).

(ahw)
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