Jülich: Sonderkonzert in der Schlosskapelle ist dem Jazz gewidmet

Jülich: Sonderkonzert in der Schlosskapelle ist dem Jazz gewidmet

Die Jülicher Schlosskonzerte haben — in Zusammenarbeit mit dem Jülicher Jazzclub — ein Sonderkonzert organisiert für Sonntag, 29. Mai, 20 Uhr.

Wie gewohnt in der Schlosskapelle improvisieren die beiden Jazzpianisten Chris Hopkins & Bernd Lhotzky an zwei Klavieren über „Kabinettstückchen von Beethoven bis Brubeck“.

Die beiden Musiker sind keine Neulinge in Jülich: Für das erste Sonderkonzert 2012 hatte Dr. Helmut Trinkaus die Jazzformation „Echoes of Swing“ engagiert. Bernd Lhotzky (Jazzpiano) und Chris Hopkins (Altsaxophon) gastierten damals erstmals mit ihrer Combo. Hopkins wurde als Sohn einer deutschen Mutter und eines amerikanischen Vaters in Princeton geboren. Er genoss zunächst eine klassische Ausbildung auf dem Cembalo, entdeckte jedoch mit 13 Jahren den Jazz als seine Leidenschaft. Hopkins Klavierstil wurzelt in der Tradition der Stride- und Swing-Pianisten, deren Stilmerkmale er sich anhand des gründlichen Studiums alter Schallplattenaufnahmen aneignete.

Als Sohn eines deutschen Vaters und einer französischen Mutter gehört Bernd Lhotzky heute zu den kompetentesten jungen Vertretern des klassischen Jazz-Pianos. Mit sechs Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht, als Achtjähriger nahm er bereits an Musikwettbewerben teil, und mit neun Jahren holte er an einem Piano Contest für seine Interpretation von Scott Joplin‘s „Maple Leaf Rag“ den ersten Preis.