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Jülicher Land: Sommergewitter lässt Pumpen rattern

Jülicher Land : Sommergewitter lässt Pumpen rattern

Erneut versetzten Gewitter, Sturm und Regen die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Doch diesmal kamen die meisten mit Ausnahme der Gemeinde Aldenhoven und Inden mit einem „blauen Auge” davon.

Im Stadtgebiet Jülich kam es nach Aussage des diensthabenden Stadtbrandinspektors Jürgen Hürtgen am Mittwochabend und in der Nacht zu keinen größeren Unwettereinsätzen. Bis auf einige Äste auf der Straße, einen umgeknickten Baum in Stetternich und Schlamm auf der Theodor-Heuß-Straße in Koslar verlief die Nacht recht ruhig.

Hinzu kam am späten Nachmittag noch ein Einsatz auf der Großen Rurstraße. Hier war das Vordach eines Restaurant vermutlich wegen Materialermüdung zusammengebrochen. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden. Auch in den Gemeinden Titz und in Linnich blieb es neben einigen kleineren Einsätzen ruhig.

Hingegen liefen in Aldenhoven und Umgebung bei 71 Einsätzen die Pumpen bis in die Nacht hinein heiß. Wieder standen zahlreiche Keller unter Wasser. In Inden/Altdorf schlug der Blitz in ein Haus ein und verursachte einen Dachstuhlbrand, den aber 37 Feuerwehrleute innerhalb von etwa einer Stunde unter Kontrolle hatten.