Softball-Jedermannturnier in Jülich

Baseball- und Softballverein Jülich : Maximale Kraft und filigrane Schläge

Nach den sehr positiven Rückmeldungen der Vorjahre hatte der Baseball- und Softballverein Jülich nun erneut zu seinem Softball-Jedermannturnier eingeladen.

Spaß und Neugierde standen für alle Teilnehmer im Vordergrund. Deshalb war das Turnier speziell auf all die zugeschnitten, die zuvor noch nie einen Softballschläger in der Hand gehalten hatten.

Ohne echtes Wissen, was auf sie zukommen würde, aber immer hochmotiviert, betraten acht Mannschaften den Platz in Jülich-Barmen. Zwei Mannschaften des Forschungszentrums Jülich (Theorie und Praxis), ein Team des Projektträgers Jülich, eine Mannschaft aus Mitarbeitern der Stadt Jülich, ein Abituriententeam der Zitadelle sowie ein Heinsberger Sportschützen-Team, eine Mannschaft der Orthopädie Hirsch aus Aachen und eine vom Institut für Molekulare und Zelluläre Anatomie der RWTH.

Spaß hatten die Mannschaften auch bei der Wahl ihres Outfits. Neben bunten T-Shirts traten sogar Matrosen und Einhörner an. Denn das beste erhielt Sonderpunkte, die in die Gesamtwertung mit einflossen.

Die vereinfachten Spielregeln ermöglichten von Beginn an, dass jedes Spiel zu einem spannenden Krimi wurde, in dem häufig die Führung hin und her wechselte. Einen klaren Favoriten gab es vor den Spielen in der Regel nicht.

Und die Taktiken zum Sieg waren vielfältig. Maximale Schlagkraft der Abiturienten der Zitadelle, die es sich einen Tag vor dem mündlichen Abitur nicht nehmen ließen zu spielen, war ebenso erfolgreich wie filigran gezielte Schläge der Damen in den Teams.

Die Pausen zwischen den Spielen wurden für die Teams mit weiteren Herausforderungen gefüllt. Zuerst sollten besonders schnelle Bälle mit dem Schläger getroffen werden und danach Bälle in ein kleines Ziel geworfen werden. Da alle Teams ähnlich stark waren, wurden auch bei diesen Aufgaben die Tagessiege breit verteilt und gingen an die Teams der Stadt Jülich, der RWTH Aachen, die Sportschützen sowie die beiden Teams des Forschungszentrums.

Am Ende eines spannenden Tages kam es dann im ersten Finale zum Aufeinandertreffen der Teams der Stadt Jülich mit dem Projektträger Jülich, welches von der Stadt knapp gewonnen werden konnte. Im zweiten Finale traf die Theorie-Mannschaft des Forschungszentrums auf die Shootingstars, wobei sich das Forschungszentrum nach einem spannendem Kampf durchsetzen konnte und damit auch den Tagesgesamtsieg einstrich. Den 2. Platz teilten sich punktgleich die Stadt Jülich und die Shootingstars.

Der vor zwei Jahren mit starker Unterstützung der Stadt Jülich neu gestaltete Platz bot so nicht nur dem Bürgermeister Axel Fuchs, sondern auch deutlich mehr als 200 Zuschauern Spaß, spannenden Sport und Unterhaltung.