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Tag der offenen Tür: So kommen Neugierige zum Forschungszentrum

Tag der offenen Tür : So kommen Neugierige zum Forschungszentrum

Was machen die da eigentlich auf dem riesigen Campus und wozu ist das gut? Wer sich diese Frage schon einmal gestellt hat, bekommt am Sonntag am Forschungszentrum Jülich Antworten. Wissenswertes vor dem Tag der Neugier.

Das Forschungszentrum Jülich lädt erstmals seit 2019 wieder zum Tag der offenen Tür – dem Drei-Jahres-Turnus sei Dank gehört die Veranstaltung wohl zu den wenigen, die wegen der Pandemie nicht ausfallen musste. Von 10 bs 17 Uhr lockt der Tag der Neugier mit einem umfangreichen Programm auf den Jülicher Campus. Der Eintritt ist frei. Und was gibt es sonst vor einem Besuch zu wissen?

Hinkommen: Das Gelände des Forschungszentrums ist an dem Tag autofrei. Shuttlebusse bringen Besucher ab 9.30 Uhr von den umliegenden Parkplätzen zu den Eingängen und später wieder zurück. Zehn Parkplätze stehen in Jülich und Umgebung zur Verfügung. Darunter sind auch einige Parkflächen von umliegenden Supermärkten (siehe Karte).

Neben dem Haupteingang ist auch das Hambacher Tor für Fußgänger geöffnet. Die Zufahrt zum Behindertenparkplatz ist für Autos offen.

Die Rurtalbahn bietet am Tag der Neugier einen Sonderfahrplan mit verdichteter Taktung an. Zwischen Düren und Jülich verkehrt die RB 21 ab Düren oder Linnich dann halbstündlich. Von der Station „Forschungszentrum“ sind es 15 Minuten zu Fuß bis zum Haupteingang – auch von hier wird aber ein regelmäßiger Shuttlebus angeboten.

Anschauen: Das Forschungszentrum will am Tag der Neugier zeigen, was Forschung eigentlich mit dem echten Leben zu tun hat. Wo macht sie den Alltag besser, wie kann sie die Region im Strukturwandel unterstützen und welche Antworten hat sie auf Probleme wie Extremwetterlagen? Die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler soll in fünf Themenbereichen anschaulich präsentiert werden – Umwelt und Klima, Energie, Informationstechnologie, Lebenswissenschaften und Materie.

Neben hochaktuellen Themen wie der Verbreitung von Klimagasen, der Zukunft der Böden und der Frage, wie künftig unser Strom in die Steckdose kommt, können Besucher in die Welt der Quantencomputer eintauchen und etwas über den Bauplan ihres Gehirns erfahren. Auf der Seebühne im Zentrum des Campus gibt es den ganzen Tag über Programm mit Experimenten und Musik.

Mitbringen: Fahrräder dürfen auf das Gelände mitgenommen werden, Hunde nicht. Das Forschungszentrum empfiehlt, in geschlossenen Räumen und in den Bussen Maske zu tragen. Eigener Proviant kann mitgebracht werden, Essen und Getränke gibt es auch vor Ort zu kaufen. Große Taschen und Rucksäcke werden am Eingang kontrolliert.

Das genaue Programm, ein Plan mit allen Stationen auf dem Gelände und die Veranstaltungs-App zum Download gibt es auf www.tagderneugier.de.

(kt)