Jülich/Köln: Silversternacht-Übergriffe: Mobiltelefone in Jülich geortet

Jülich/Köln: Silversternacht-Übergriffe: Mobiltelefone in Jülich geortet

Sechs Mobiltelefone, die in der Silvesternacht vor dem Kölner Bahnhof gestohlen worden sind, hat die Polizei in einem Flüchtlingsheim in Jülich gefunden.

Das berichtet das Online-Portal der Zeitschrift Focus.

Doris Vogel vom Jülicher Sozialamt bestätigt den Vorfall. Mit dem Verweis auf das laufende Verfahren konnte sie keine weiteren Angaben machen. „Wir ermitteln nicht, das machen Polizei und Staatsanwaltschaft.“ Die Kölner Staatsanwaltschaft hat nicht auf die Anfrage unserer Redaktion reagiert. „Ansonsten ist die Lage bei uns ruhig. Wir haben keinen Ärger mit unseren Flüchtlingen“, sagte Vogel.

Ein 19 Jahre alter Marokkaner soll versucht haben, die Mobiltelefone in dem Jülicher Flüchtlingsheim zu verkaufen. Ob er als Verkäufer fungierte oder auch bei den Kölner Silvester-Vorfällen dabei war, ist nicht bekannt. „Einzelfälle kann es immer geben. Aber die große Mehrheit unserer Flüchtlinge verurteilt Ereignisse in Köln“, sagte Vogel.

In den sozialen Medien war die Notunterkunft auf der Merscher Höhe als Ort der versuchten Mobiltelefonverkäufe genannt worden. Dort ist allerdings kein Marokkaner untergebracht.

(jan)
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