Jülich: Sieger der Tennis-Bezirksmeisterschaft stehen fest

Jülich : Sieger der Tennis-Bezirksmeisterschaft stehen fest

Die Gewinner der Bezirksmeisterschaften des Tennisbezirks Aachen, Düren und Heinsberg stehen fest. Am Wochenende kämpften sich die Finalisten auf den Tennisplätzen des Tennisclubs Rot-Weiß Jülich in den Endspielen um die Goldmedaille. Vorher hatten sie sich bei dem einwöchigen Turnier in den Vorrunden durchgesetzt.

Bei den Damen in der Altersklasse 50 setzte sich Anke Brand von TV Blau-Weiß Jülich nach zwei ausgeglichenen Sätzen im Match-Tiebreak, der letzten Entscheidungsrunde, mit reichlich Punktevorsprung durch.

Bei einem „hochdramatischen“ Spiel, wie Bezirkssportwart Bernhard Renn sagte, konnte bei der Damenkonkurrenz 40 Martina Kurth vom TC Derichsweiler auf dem Feld ihre Gegnerin übertrumpfen. Auch hier wurde der Match-Tiebreak gespielt, da die ersten zwei Sätze keine Entscheidung gebracht hatten. Dazu sagte Siegerin Kurth: „Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel. Am Ende war es einfach ein glückliches Ende für mich.“ Bei den Herren 65 gewann Ulrich Hilgers, der beim TV Blau-Weiß Jülich spielt, klar in zwei Sätzen mit 6:0 und 6:2.

Gegen Hermann Franzen vom TK Blau-Weiß Aachen hatte der Gegner keine Chance. Er gewann das Match, ohne seinem Rivalen auch nur einen Punkt gegönnt zu haben. „Wenn Franzen auftritt, dann meistens als Sieger“, sagte Renn, der Bezirkssportwart, bei der Siegerehrung.

Des Weiteren darf sich Werner Jahr (TC Blau-Weiß Stolberg) bei der Klasse der Herren 50 Bezirksmeister nennen. Seine Konkurrenz gab im Endspiel verletzungsbedingt auf.

In praller Sonne und sengender Hitze konnte sich nach einem langen Spiel Stephan Figgemeier vom TC Lövenich aufgrund seiner besseren Kondition bei den Herren 40 durchsetzen. Im Match-Tiebreak erzielte er ein 10:3.

Das Finale mit den jüngsten Teilnehmern wurde durch die Herrenkonkurrenz mit offener Altersgrenze dargestellt. Hier konnte sich der 16 Jahre junge Maximilian Dengel, der beim TC Grün-Weiß Aachen trainiert, in zwei Sätzen durchsetzen. „Ich kannte meinen finalen Kontrahenten von früheren Trainingsstunden. Deswegen wusste ich ungefähr, wie er spielt“, sagte Dengel zu dem Spiel und seiner Taktik: „Es ist wichtig, Vertrauen in die eigenen Schläge zu haben und die Bälle gut auf dem Feld zu verteilen, um den Gegner müde zu machen.“

Bei der Siegerehrung brachte Renn, der die Medaillen verteilte, seine Hoffnungen gegenüber Nachwuchsspieler Dengel für die Zukunft zum Ausdruck, was zu beeindrucktem Gemurmel bei den Zuschauern führte.

(mio)
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