Selgersdorfer Strohmanes endet auf dem Scheiterhaufen

Tradition des Strohmannes auch in Selgersdorf : Selgersdorfer Strohmanes endet auf dem Scheiterhaufen

Die KG Strohmänner hat bei ihrem traditionellen Umzug durch Altenburg, Daubenrath und Selgersdorf dem Strohmanes ein letztes Geleit gegeben, bevor er am Abend sein Ende gefunden hat.

Beginnend mit einem großen Frühstück in Selgersdorf für alle Mitglieder ging es zunächst mit dem Bus nach Altenburg und hier wurde der Strohmanes auch erstmals mit dem Wurftuch gepreckt. Unter Anteilnahme der Zuschauer ging es weiter durch den Ort und die Mitglieder der KG freuten sich, dass sich viele Leute spontan dem Zug anschlossen. Selbstverständlich zog auch das aktuelle Damendreigestirn der KG, bestehend aus Prinz Angie I., Jungfrau Helga I. und Bauer Bettina I., mit im Zug und sorgte für gute Stimmung. Angeführt von Präsident Dirk Lausberg zogen die Strohmänner im Anschluss durch Selgersdorf und machten am Festzelt halt, wo es für alle heiße Erbsensuppe gab, was angesichts des schönen, aber kühlen Wetters bei den Jecken gut ankam. Ziemlich genau einen Monat nach seiner Taufe, bei der in diesem Jahr Karin Pütz, Katharina Herkenrath und Jakob Braun von der Sparkasse Jülich die Patenschaft übernommen hatten, näherte sich das kurze Leben des Strohmanes seinem Ende. Anders als der Jülicher Lazarus Strohmanus, der zum Ende der dortigen Feierlichkeiten sein nasses Grab in der Rur findet, wartet auf den Strohmanes der Scheiterhaufen. Dort fand er auch diesmal unter der Anteilnahme vieler Zuschauer sein Ende, was von zahlreichem Wehklagen begleitet wurde.

(bw)