Linnich: Segen fürs Tagespflegehaus

Linnich: Segen fürs Tagespflegehaus

Die Weichen für das Tagespflegehaus Linnich sind gestellt. Die Pfarre St. Gereon Brachelen als Trägerin der geplanten Einrichtung lud jüngst zur feierlichen Einsegnung des alten Patrizierhauses an der Mahrstraße 67. 16 pflegebedürftige Senioren sollen ab 1. September 2009 dort Raum finden.

Zielstrebig geht die Mannschaft von Bernd Bogert, Geschäftsführer des Christinenstifts in Gereonsweiler und Haus Berg in Brachelen, ans Werk. In knapp vier Monaten wurde die Idee zur Konzeption und manifestierte sich am 16. Oktober 2008 im Kaufvertrag des Hauses. Von der schnellen Entscheidung zeigte sich Bogert begeistert. Er wird künftig auch für die Linnicher Tagespflege Verantwortung tragen.

Die neue Leiterin kommt aus den eigenen Reihen: Claudia Fabry, seit über 20 Jahren Krankenschwester und derzeit Präsenzkraft im Christinenstift, übernimmt diese Aufgabe. Neben Betreuung und Veranstaltungen wird auch die Information der Angehörigen im Mittelpunkt stehen. Im Tagespflegehaus an der Mahrstraße soll ein Beratungszentrum seinen Sitz haben.

Wie Architekt Josef Viethen jun. erläuterte, wird das repräsentative Haupthaus erhalten bleiben - aber nicht als Eingang: Es ist nur über Stufen erreichbar. Das ehemalige angebaute Kutscherhaus wird einem Neubau weichen müssen, der den ebenerdigen Zugang über die Seitenstraße ermöglicht.

Wenn alles nach Wunsch vonstatten geht, wird die erste Erde im Februar bewegt. Mit der Fertigstellung inklusive Erstbezug rechnet Bernd Bogert Anfang September. Dann werden rund 420.000 Euro am Mahrweg verbaut sein.

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